Steinchen

Ein kleines Steinchen barfuß getreten, bringt mehr ins Rollen, als es ein glatter Weg mit Stöckelschuhen gegangen jemals schafft. | petra ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

Kategorien: Gedanken

3 Kommentare

  1. Als Amerikas Ureinwohner von den Eroberern in Reservate gepfercht wurden, wurden ihnen nicht nur christliche Namen verplettet oder ihnen ihre Religion weggenommen. Sie mussten unter anderem auch plötzlich Schuhe tragen. Eine alte blinde Hopifrau fragte: „Wie sollen meine Füße in den Schuhen denn jetzt noch sehen können?“

    Seltsam, aber es fiel mir gerade zu Deinem ein.
    Barfüße sind sehende Füße- ich verstehe, was die Frau damit meint.
    Hab einen schönen Sonntag, wünscht Amélie .

  2. Schön, dass du weiterschreibst und Steine aus dem Weg räumen bist du ja gewohnt, da kann auch mal ein fester Tritt nicht schaden.

  3. Ich würde immer die erste Variante vorziehen, weil ich kein schönerer oder besserer Mensch werde, wenn ich mich in Stöckelschuhen durch die Welt trage. Das Steinchen halte ich aus.
    Herzliche Grüße und einen schönen Sonntag.

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