Sommer
Morgens, immer morgens kommst du,
bringst uns Glück.
Wie machst du das, mein Sommer,
wie schaffst du das?
Spinnweben im Haar,
Tautropfen im Gebüsch.
Stille über‘m Land
und ein lärmendes Radio.
Aufwachglück,
mit Sand in den Augen.
Durstiges Glück,
der erste Kaffee.
Und was bekommst du, Sommer
für all‘ deine Mühe?
Weiße Wolken am Mittag,
abends den Sternenhimmel.
© petra ulbrich
Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein.
In Momenten, in denen ich an
mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.
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29. Juni 2024 6:25 — 06:25
Wie schön, diese Ode an den Sommer!
Möge er uns noch an manchen Tagen hold sein! (Heute hüllt er sich in Dunst.)
Einen lieben Gruss ins Wochenende,
Brigitte
29. Juni 2024 11:47 — 11:47
Heute wird es heiß. Grüße in die Berge
2. Juli 2024 10:19 — 10:19
ein sehr schönes Gedicht ..
leider hat der Sommer dieses Jahr Anlaufschwierigkeiten 😉
mal ist es zu nass und kalt
dann wieder gleich zu heiß und drückend
die richtige goldene Mitte hat er noch nicht gefunden
liebe Grüße
Rosi
2. Juli 2024 10:35 — 10:35
Willkommen – ja, der Sommer – dieses Jahr kann er sich nicht entscheiden! Liebe Grüße