Rückzugsort

Mir fällt so gar kein Text ein. Ich könnte schreiben, dass ich einen riesigen Topf Gulasch gekocht und unendlich viele Kartoffeln geschält habe. Dass ich dem Töchting die Haare geschnitten und frisiert habe. Dass dem Kerle so langsam seine ausfallen und er über coole Mützen nachdenkt. Dass mein Badezimmer blitzt und blinkt und ich endlich einen geruchsdichten Windeleiner habe. Dass Schokolade jetzt wirklich zugeteilt wird (auch mir). Aber das ist doch langweilig! Flaschen habe ich auch weggebracht und Kisten Getränke geschleppt. Meine rechte Hüfte muckert – der Knochen, nicht der Muskel drumherum.

Die Augen fallen mir zu. Meine Bildung reicht grad noch für ein paar wenige Podcast. An lesen ist nicht zu denken. Apropos Denken – was ist das? 

Kommentare unterliegen meiner Zustimmung! Alles was mich triggert, und das ist meine Entscheidung (auch wenn sich einige dann gekränkt fühlen), wird nicht freigeschaltet. ❤️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

Kategorien: Gedankenchaos

2 Kommentare

  1. Manchmal ist es besser nicht zu denken.
    Beim schlafen gehen z.B.

    • Liebe Trude, ich danke dir für deine Kommentare und es freut mich, dass du jetzt den letzten geschrieben hast.
      Es fühlt sich für mich gut an, keine Kommentare mehr zuzulassen – wer mit mir im Gespräch sein möchte, weiß wie er/sie mich erreicht! ❤️

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