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Georgette Dee

Die großen weißen Vögel

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Weit draußen auf dem blauen Meer
Erklingt ein Lied von Wiederkehr
Ein Lied vom Leben –
Matrosen singen es zur Stund‘
Da sie den Freund dem Meeresgrund
Tot übergeben!
Im Tuch aus Leinen ruht er schön
Und hört leis‘ weiße Flügel geh’n
In blauen Fernen –
Ein Lächeln schmückt ihn, wo er liegt
Das ist die Seele, denn sie fliegt
Nicht zu den Sternen!
Und seinen Leichnam ruft ein Lied
Das lockend über Klippen zieht
Wie Wind und Welle –
Schäumt auch die Meeresfläche wild
Gedanken formen doch ein Bild
Aus seiner Seele!

Der schöne Seemann, wie ein Stein
Sank in die tiefe Flut hinein
In eine Wiege –
Zur selben Stund‘, hoch in der Luft
Ein großer weißer Vogel ruft:
„Den Tod besiege!“
Seht ihr die weißen Möwen dort?
Sie fliegen weit vom Ufer fort
Im Meerestosen –
Sie formen Schreie und erzählen:
„Uns’re Flügel sind die Seelen
Der Matrosen!
Der Meeresfluten kühles Grab
Zieht dich, Matrose, tief hinab
Dich zu vereinen
Mit Allen, die an dich gedacht
Und die in ferner stiller Nacht
Leis‘ um dich weinen – weinen – weeeiiinen!“

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Eigentlich ist das Lied von Ingrid Caven, aber ich mag es nicht ganz so theatralisch. Ich räume immer noch CD und entdecke Schätze. Und, ich merke, dass ich mich auf meinen Musikgeschmack verlassen kann – er ist und war niemals Mainstream!

meine Abendmusik

Barbara Thalheim – mir ist nach dieser lauten streitbaren Frau! Denn Musik ist immer eine Momentaufnahme und spiegelt nur bedingt den Menschen, der sie hört. Denn, dann wäre ich ein Mosaik – ja, stimmt, eigentlich bin ich ein Mosaik! Zusammengesetzt aus verschiedensten Steinchen. Ein bisschen Glitzer ist auch dabei. Aber im Grunde bin ich aus Feldspat, sehr bodenständig mit dem Hang zur Extravaganz.

Schnell bin ich! Vermutlich einmal wieder zu schnell war ich heute. Die Crux ist, ich kann nicht langsam. Konnte es noch nie und ecke damit an, laufe davon. Bewusst oder unbewusst ist dahingestellt. Aber bitte denkt – ich möchte nie jemanden wehtun!

Nachklapp

Gib das, was dir wichtig ist nicht auf, nur weil es nicht einfach ist. | Albert Einstein

Vor einem Jahr war ich schwerkrank, lag mit diversen Organversagen auf der Intensivstation und sollte in ein Spezialkrankenhaus kommen. Dem Tod war ich von der Schippe gesprungen, aber gesund war ich noch lange nicht. Zwischendrin war ich so weit, dass ich wenigstens meinen Geburtstag erleben wollte. Wie, war mir egal – danach konnte kommen, was sein musste. 

Schlussendlich ist alles gut ausgegangen. Mein Geburtstag ist tatsächlich gewesen. Dieses Jahr ist keiner …

… muss jetzt das Töchting aus der Wanne holen und schreibe später weiter!

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Dieser Geburtstag, letztes Jahr – diese Zeit möchte ich nicht noch einmal erleben. Die Arztberichte habe ich bis dato nicht gelesen. Damals habe ich nicht aufgegeben. „Du bist jemand, der mit dem Kopf unterm Arm kämpft!“, hat mir meine kleine Schwester gesagt. Ja, kämpfen kann ich! Dennoch hätte ich gerne jemanden, der mit mir kämpft – ich will ja gar nicht, dass es jemand ganz für mich übernimmt.

Jetzt muss ich Entscheidungen treffen! Für Wiebke! Sie möchte die Operation, weil sie die Schmerzen in der Hüfte kaum noch ertragen kann. Aber sie sieht nicht, dass diese sehr weitreichende Konsequenzen nach sich zieht…

Sorry, ich kuddelmuddelige mal wieder.

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