noch ein Glückszitat

Wenn du das Glück begreifen willst, musst du es als Lohn und nicht als Ziel verstehen. | Antoine de Saint-Exupéry

Der Autor des kleinen Prinzen ist heute vor einhundertfünfundzwanzig Jahren geboren worden. Es gab eine Zeit da kannte ich dieses Büchlein auswendig. So wie der Fuchs sagt: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Der Kerle hat das gut erkannt, er sieht erst einmal in jedem Menschen einen Freund und lädt ihn ein. 

So, wie meine Junioren fröhlich und glücklich sein können, so können sie in nächster Minute auch zornig und kreuzunglücklich sein. Wenn z.B. der Socken nicht richtig angezogen ist, oder in den Nachrichten vom Hungertoten in Gaza berichtet wird. Aber auch simples Haare abschneiden kann ein Gefühlschaos hervorrufen. Der Kerle denkt immer, dass ich einen Nazi aus ihm mache, nur weil er kurze Haare bekommt. Dabei weiß er ganz genau, dass das eine Gesinnung ist und nichts äußerliches. 

Ich komme wieder vom Hölzchen aufs Stöckchen, höre mein Töchting im Bett erzählen, hin und wieder Kauderwelschlieder singen und fröhlich glucksen. Es ist Sonntag, es wird heiß, der Milchkaffee schmeckt und einTeil vom schwarzen Kaffee steht im Kühlschrank für Eiscafé am Nachmittag …

Kuddelmuddelgedankenchaos am Sonntagmorgen ohne großen Grips im Kopf.

Kategorien: Familie, Gedanken, Junioren

10 Kommentare

  1. Wie wunderbar. Einen schönen „Guten Morgen!“
    Aus der Citadelle?
    Ich wünsche euch keinen perfekten Tag, sondern einen, der Spuren hinterlässt. Deine Junioren sind super.

  2. „Und das Streben nach Glück“ artet doch nur in das Streben nach Geld aus, in Gier, auch Machtgier. Wir sehen es. Es ist ein Zusatz, der Kommt oder nicht kommt, vielfach ganz ohne unser Zutun, aber gewiß nie ergattert, errafft werden kann.

  3. Guten Morgen Piri,

    „vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen“ ist doch ein schöner Zeitvertreib.
    Schön, das es im euch im Moment allen gut geht.

    Ich wünsche euch einen nicht zu heißen Sonntag.
    Trude

    • :heart: Gut gehen ist relativ – wir versuchen das Beste draus zu machen. Bei dir im Münsterland ist’s hoffentlich nicht so brüllendheiß, wie hier im wilden Südwesten.

  4. Das ist ja fast wie liken!

  5. Was für eine schöne Sprache du hast! Töchting, Kauderwelschlieder, glucksen…

    Danke für den Glücksfunken, den du heute schon in die Welt geschickt hast.

    • Danke für das Lob. Auch wenn die Sprache schön ist, so wirst du lesen, dass es das Thema manchmal nicht ist!
      Liebe Grüße

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