Wenn du das Glück begreifen willst, musst du es als Lohn und nicht als Ziel verstehen. | Antoine de Saint-Exupéry
Der Autor des kleinen Prinzen ist heute vor einhundertfünfundzwanzig Jahren geboren worden. Es gab eine Zeit da kannte ich dieses Büchlein auswendig. So wie der Fuchs sagt: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Der Kerle hat das gut erkannt, er sieht erst einmal in jedem Menschen einen Freund und lädt ihn ein.
So, wie meine Junioren fröhlich und glücklich sein können, so können sie in nächster Minute auch zornig und kreuzunglücklich sein. Wenn z.B. der Socken nicht richtig angezogen ist, oder in den Nachrichten vom Hungertoten in Gaza berichtet wird. Aber auch simples Haare abschneiden kann ein Gefühlschaos hervorrufen. Der Kerle denkt immer, dass ich einen Nazi aus ihm mache, nur weil er kurze Haare bekommt. Dabei weiß er ganz genau, dass das eine Gesinnung ist und nichts äußerliches.
Ich komme wieder vom Hölzchen aufs Stöckchen, höre mein Töchting im Bett erzählen, hin und wieder Kauderwelschlieder singen und fröhlich glucksen. Es ist Sonntag, es wird heiß, der Milchkaffee schmeckt und einTeil vom schwarzen Kaffee steht im Kühlschrank für Eiscafé am Nachmittag …
Kuddelmuddelgedankenchaos am Sonntagmorgen ohne großen Grips im Kopf.
29. Juni 2025 8:49 — 08:49
Wie wunderbar. Einen schönen „Guten Morgen!“
Aus der Citadelle?
Ich wünsche euch keinen perfekten Tag, sondern einen, der Spuren hinterlässt. Deine Junioren sind super.
29. Juni 2025 16:34 — 16:34
Oh ja, aus der Festung. Alles dicht. Eineinhalb Stunden waren wir heute morgen draußen. Und noch mal ja, liebe Isabel, die Junioren sind super – manchmal auch super anstrengend! :whistle:
2. Juli 2025 7:26 — 07:26
Ne, heute mal aus der Kemenate . Dir auch einen kühlen, schönen guten Morgen!
29. Juni 2025 9:22 — 09:22
„Und das Streben nach Glück“ artet doch nur in das Streben nach Geld aus, in Gier, auch Machtgier. Wir sehen es. Es ist ein Zusatz, der Kommt oder nicht kommt, vielfach ganz ohne unser Zutun, aber gewiß nie ergattert, errafft werden kann.
29. Juni 2025 9:37 — 09:37
Geld beruhigt und schafft Sicherheit. Aber glücklich als solches kann alles Geld der Welt keinen machen.
29. Juni 2025 10:28 — 10:28
Guten Morgen Piri,
„vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen“ ist doch ein schöner Zeitvertreib.
Schön, das es im euch im Moment allen gut geht.
Ich wünsche euch einen nicht zu heißen Sonntag.
Trude
29. Juni 2025 16:36 — 16:36
:heart: Gut gehen ist relativ – wir versuchen das Beste draus zu machen. Bei dir im Münsterland ist’s hoffentlich nicht so brüllendheiß, wie hier im wilden Südwesten.
29. Juni 2025 16:54 — 16:54
Das ist ja fast wie liken!
2. Juli 2025 7:23 — 07:23
Was für eine schöne Sprache du hast! Töchting, Kauderwelschlieder, glucksen…
Danke für den Glücksfunken, den du heute schon in die Welt geschickt hast.
2. Juli 2025 9:27 — 09:27
Danke für das Lob. Auch wenn die Sprache schön ist, so wirst du lesen, dass es das Thema manchmal nicht ist!
Liebe Grüße