Behinderung, Familie

Montagmorgen

Die Woche fängt an, wie die andere aufgehört hat – mit kotzen (es tut mir leid, dass ihr dieses harte Wort immer wieder lesen müsst, aber anders ist dieser Zustand nicht zu beschreiben), mit singender Wiebke und nach dem entleeren, einem fröhlichen, quatschenden Carsten. Schon morgens sortiert er seine alten Bauernhoftiere und mokiert sich darüber, dass der Stall und das Haus nicht mehr da sind. Es war ein richtig schöner Bauernhof, mit Licht im Stall und freundlich aussehenden Wohngebäude. Weg ist es. „Mama, du hast das einfach weggeschmissen!“ „Und mein Puppenhaus auch!“ Dabei hat Wiebke mit den Püppchen nur außerhalb der Stuben gespielt … Aber weg ist weg!

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

Ein Gedanke zu „Montagmorgen“

  1. Barbara sagt:

    Das habe ich mir auch anhören müssen. DU hast DAS weggeworfen.
    Und wenn es Carsten nach dem Kotzen besser geht, hat er doch sehr viel mehr Lebensqualität. Hoffentlich findest Du eine Lösung, die ihm beides bietet. Nahrung einbehalten und gut fühlen.

Kommentare sind geschlossen.