Hallo! Ich bin die Lilli. Aber wollt ihr mich wirklich sehen, mich kennenlernen? Mein rechter Arm ist doch ganz schief angenäht und meine Schnauze ist auch ganz dwars gestickt. Als die Bärenmama mich genäht hat – in dem Kurs bei der Volkshochschule – da hat die Dozentin gesagt, sie solle doch lieber einen größeren Teddy nähen, das wäre leichter. Aber nen großen Bären hatte die Mama schon genäht, sie wollte es einfach klein machen.
Ich passe in eine Tasse. Ja, und da hab ich auch drin gesteckt. Der Mann von der Mama hat sich gefreut und dann habe ich ganz lange hinter einer Tastatur gesessen, im Büro vom Papa auf der Arbeit. Und alle Kollegen und Azubis, sogar der Chef vom Papa fanden mich knuffig – gerade, weil ich nicht so groß bin. Zurück zu dem grauen Bären mit den Kreuzen bin ich erst wieder gekommen, als der Papa in Rente gegangen ist. Und als der Papa dann gestorben ist, da hab ich mich erst mal verkrochen. Ich wollte nichts mehr sehen und dann holt die Mama mich raus und will mich mit meinem ärgsten Feind verkuppeln. Nee, das fand ich gar nicht gut. Ich hab ihn dann umgeschubst und seitdem lässt er mich in Ruhe.
13. Januar 2026 14:50 — 14:50
Natürlich will ich dich sehen, Lilli! Du bist zwar klein, aber sehr oho! 😀 Und ich finde es absolut richtig, dass du dich nicht verkuppeln lassen willst.
13. Januar 2026 15:33 — 15:33
Gut so! Nur weil man klein ist, muss man sich nicht alles gefallen lassen!
13. Januar 2026 16:08 — 16:08
Hallo liebe kleine Lilli!
Schön, dass du dich zeigst. Bist ja ne ganz Mutige! 🙂
Aber warum ist denn der andere Bär dein ärgster Feind? Haltet ihr Bären nicht zueinander???
Vielleicht musst du dich nur wieder erinnern, dass ihr beide Bären seid – und dass man gemeinsam wärmer schläft als allein!
13. Januar 2026 22:22 — 22:22
Herrlich ❤️
16. Januar 2026 19:59 — 19:59
Gut so Bärli – laß dir nix gefallen!