Kuddelmuddel

Freitag der 13.

  • bin viel zu warm angezogen, weil es morgens doch recht frisch war.
  • bin viel zu ehrlich. Als mich jemand danach gefragt hatte, wie er (es war ein Mann) gekleidet ist und ob mir das gefällt!
  • habe für alle Verständnis und hoffe immer wieder, dass auch der eine oder die andere ein wenig Verständnis für mich hat.
  • mit einer Mordswut bin ich aus einem Gespräch herausgegangen. Wenn mir derjenige (war wieder ein Mann) nämlich schon vor 10 Tagen gesagt hätte, dass ich Widerspruch einlegen muss, dann hätte ich nicht so viel Zeit verplempert.
  • war shoppen und habe sowohl für die Junioren, als auch für mich etwas Schönes zum Anziehen gekauft.
  • war im Garten der Eltern einer Freundin.
  • bin hungrig. Kuchen ist doch kein g’scheites Mittagessen.
  • werde auch heute früh ins Bett verschwinden und lesen, lesen, lesen, lesen.

Das alles interessiert niemanden. Ehrlich, mich auch nicht! Das, was wirklich wichtig war heute am Tag, das erzähle ich nicht mehr. Manchmal scheut das gebrannte Kind das Feuer!

Ich mag Martin Semmelrogge und Charles Bukowski sowieso!

Veröffentlicht von piri

Ich danke fürs lesen. Hier gibt es die Möglichkeit etwas in den, wenn auch nur virtuellen Hut zu werfen. Herzlichen Dank! ✨ Bitte nichts kopieren und mein Urheberrecht berücksichtigen. ✨ In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

4 Gedanken zu „Freitag der 13.“

  1. momfilou sagt:

    Hallo Petra,
    ich lese oft, um mich „aus der Realität fort zu beamen“. Das ist für mich ein passables Rezept. Kannst du das auch, dich so in ein Buch hinein vertiefen, um alles ringsum zu verdrängen?
    Schönen Abend wünscht dir
    Gerel

    1. piri sagt:

      Nein, fortbeamen will ich mich nicht, denn wenn ich aufhöre zu lesen, holt sie mich umso schneller wieder ein!

  2. Grinsekatz sagt:

    Bukowski <3
    Außerdem – du wirst gelesen.
    Jedenfalls von mir.
    Auch, wenn ich meist nichts Kluges zu sagen habe.
    L.G., Reiner

    1. piri sagt:

      Es muss doch nicht immer was Kluges sein – dankeschön!

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