es heißt

Es heißt,
du darfst dir bewusst sein,
dass du nie fertig bist.

Dass es keine
endgültige Version
von dir gibt.

Aber bleib trotzdem dran.

Anders gesagt;
trau dich,
dich immer wieder
neu zu denken.

© petra ulbrich

∙∙∙∙∙

Guten Morgen im Herbst. Der Wind treibt die Blätter vor sich her, die Sonne scheint hinter den Wolken, das Töchting singt Kauderwelschlieder, die jugendliche Besucherin sitzt neben mir und spielt auf dem Laptop, der Kerle bekommt seinen Kopf nicht hoch, mein Kaffee ist kalt und die Freundin duscht – wenn‘s jetzt nicht unbedingt der Hochzeitstag wäre, dann wäre es ein normaler Herbstsamstag mit lieben Besuch!

Kommentare unterliegen meiner Zustimmung! Alles was mich triggert, und das ist meine Entscheidung (auch wenn sich einige dann gekränkt fühlen), wird nicht freigeschaltet. ❤️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

Kategorien: Gedicht, Kuddelmuddel

1 Kommentar

  1. Ach du – das ist wieder einer dieser Tage …

    Übrigens hätte Mutter heute ihren 92. Geburtstag.
    Das versetzt mich auch nicht gerade in Höchststimmung.

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