Verbietet kann ich es ihm nicht, aber gesagt habe ich es dennoch: „Carsten, ich möchte nicht, dass du Nachrichten guckst.“ „Aber Mama, man kann doch die Augen nicht einfach verschließen!“
Mir treiben die Bilder aus Gaza immer wieder Tränen in die Augen. Mir machen die ständigen Drohnenangriffe Angst. Unser(!) Kanzler ist mit seiner Sozialpolitik nicht meiner. Die Weltwirtschaftskrise ist nicht nur ein deutsches Problem und über die AfD mag ich nichts sagen…
Der Kerle guckt unbeirrt Nachrichten. Ich werde ihn dabei nicht alleine lassen.
18. September 2025 7:45 — 07:45
Liebe Piri, du weißt, Verbotenes ist doch immer am Interessantesten. Ich finde es gut, dass du ihn damit nicht allein lässt. Irgendwann kommen Fragen, dann bist du es, der ihn auffängt in all dieser gezeigten Grausamkeit.
Viel Kraft für dich immer wieder
mit herzlichem Gruß
Edith
18. September 2025 7:49 — 07:49
Hier ist nichts, und es wird nichts verboten. Carsten ist erwachsen – wenn auch mit kognitiven Einschränkungen – und Nachrichten gucken wir, so gut es geht, immer zusammen, damit wir sie (nach)besprechen.
Gruß zurück!
18. September 2025 11:22 — 11:22
Jeder muss seine eigene Methode finden, mit den belastenden Nachrichten umgehen zu können. Mir wird es inzwischen oft zu viel.
Therapeuten empfehlen in den USA gute Comedy. Ich mache das, es lässt einen an das Gute im Menschen glauben.
18. September 2025 11:41 — 11:41
Ohja, was schönes, gutes, positives dagegensetzen – das hilft. Hilft nicht immer, aber macht‘s erträglicher.
18. September 2025 12:02 — 12:02
Ich bin die ganze Aufhetzerei so satt.
18. September 2025 12:04 — 12:04
Kannst du mir glauben, ich auch! Überall nur Elend, Streit, Neid, Hetze, Kriege – ach, ich kann‘s gar nicht aufführen was noch.
20. September 2025 9:03 — 09:03
Ja, manchmal tut es weh hinzusehen – Carsten hat so recht, und mit seiner Klarheit ist er vielen voraus.