Kategorie: Kuddelmuddel

wenn jemand

Wenn jemand viel und schnell redet, dann hat er was zu verbergen!

Ist mir grad passiert. Es geht um die Tagesstruktur der Junioren. Gleich mehrere Mitarbeiter/Betreuer verlassen die Gruppe, die Leitung wird in andere Hände gegeben und strukturell wird sich auch etwas ändern. Zu allem wurden die Angehörigen nicht oder nur sehr knapp benachrichtigt. Ich, ja ich, habe heute angerufen und ein gutes, zwar sehr wortreiches auf der Gegenseite, Gespräch geführt. Wer mich kennt, und weiß wie ungerne ich telefoniere, weiß, dass das eine große Herausforderung für mich war.

 

Ich könnte, wenn ich wollte?

 

  • über alte Frauen schreiben.
  • über deren Kleidungsstil.
  • könnte über die Streitkultur schreiben, die es nicht gibt, weil manche Leute sich auf den Schlips getreten fühlen, wenn man mal ein bisschen überspitzt agiert.

Okay, ich schreibe über alte Frauen – bin ja selber eine, und ich vermute, dass niemand alt sein will und ist. Alt ist immer zehn Jahre älter, als man selbst. Gerade als Kind und Jugendliche waren Mädchen und Frauen, die zehn Jahre älter waren, steinalt. Das hatte sich zwischendurch ein bisschen angenähert und jetzt ist es … Ja, wie ist es denn jetzt? Manche Frauen in meinem Alter empfinde ich als alt und dann ist da die entfernte Nachbarin Mitte fünfzig, die mir in ihren Ansichten und ihrem Äußeren jenseits von Gut und Böse scheint. Aber es gibt sie auch, die Frauen, die fit wie ein Turnschuh und schick angezogen fast achtzig sind. Fit, nicht nur körperlich! Nein, rundum. 

Ich bin auch alt. An manchen Morgen 101 und an anderen kann ich nicht schnaufen, mir fehlt die Puste – ich bin atemlos. In den Spiegel mag ich dann nicht gucken. Ich habe ein neues Handy und spaßeshalber ein Selfie geknipst – oh jemine, jede Falte sieht man überdeutlich. An Fotos merkt man‘s. sieht man‘s. Dabei fühle ich mich innerlich doch ganz anders.

Übrigens: gestern Abend haben wir es nicht zum Konzert geschafft. Wir waren auf der Straße. Im Stau. In der Umleitung. Im Niemandsland verschollen. Für eine Strecke, für die wir normalerweise eine Dreiviertelstunde benötigen, waren wir 2 Stunden unterwegs und hatten gar keine Chance rechtzeitig zum Konzertbeginn vor Ort zu sein. Nachträglicher Einlass nicht erlaubt!

Kierkegaard

Wehmütig grüßt der, der ich bin, den, der ich sein möchte. | Søren Kierkegaard

Mehr ist heute auch nicht drin. Es ist immer noch zu laut um mich herum. Zu viel Gewusel, zu viel stürmt es. Gespräche passieren, die verwirren, entwirren und am Ende ein wildes Knäuel zurücklassen. Ein anderes, als am Anfang. Mit Erkenntnissen, die neue Fragen aufwerfen.

Erste Herbststürme ziehen auf. Der Regen peitscht gegen die Fenster – stereotypische Aussagen, nichtssagende, abgedroschene. Es regnet – die Jahreszeit ist schön! Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Stille und Gedanken, Virginia Satir, Paul Watzlawick, der Morgendämmerung und dem Nachthimmel. Der Wind erzählt mir ein Lied, dessen Text ich noch schreiben muss.

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