Stehen bleiben
vor der Schlafzimmertür
still lauschend
den Atem spüren
und sich verlieren
im Windhauch
wie ein Kind
zeitlos sein
© petra ulbrich
Stehen bleiben
vor der Schlafzimmertür
still lauschend
den Atem spüren
und sich verlieren
im Windhauch
wie ein Kind
zeitlos sein
© petra ulbrich
Fünf Uhr fünfundvierzig klingelt mein Wecker, schon früher bin ich hellwach. Dennoch brauche ich einen Kaffee, einen heißen, und stelle erschreckt fest, dass die Bohnen nur für eineinhalb Tassen reichen.
Der Himmel ist hellblau mit blaßweißen Schleierwölkchen, kein Wind weht. Auch dann nicht, als ich ‚Durchzug‘ mache! Die Junioren jubeln innerlich, das Wochenende kommt, und doch wieder freuen sie sich nicht, weil das Wochenende kommt und Helfer*innen nicht da sind.
Vorm Haus fahren viel mehr Autos als sonst vorbei – hoffentlich ist die Baustelle im Dorf endlich vorbei, denn es nervt. Carsten macht es Spaß, die Fahrzeuge zu beobachten, zu zählen. Dabei verzählt er sich regelmäßig, und mehr als zwanzig werden es nie …
Noch (!) ohne Donner und Regen, dafür mit heftigem Wind beginnt der Montag. Tatsächlich ist es draußen kühler als innen – der erste Tag seit längerer Zeit. Hoffnung auf erträglichere Temperaturen.
Die Junioren schlafen endlich. Ich lasse sie liegen!
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