Kategorie: Junioren

gerade noch rechtzeitig

Glück ist die Summe vieler, freudiger Momente. Es liegt in deiner Macht, was du aus dem Moment machst.

Das Töchting ist Frühaufsteherin. Im Prinzip bin ich das auch. Aber Samstags möchte ich doch wenigsten eine Stunde für mich alleine haben. So habe ich mir heute den Kaffee mit ins Bett genommen und bin tatsächlich noch mal eingeschlafen. Irgendwann hörte ich ein klägliches „Petra!!!!“ und da war ich, hast du nicht gesehen, ganz schnell auf den Beinen. „Mama, ich muss mal. Ganz driiiingend!“ Wir haben es gemeinsam geschafft – nur das T-Shirt haben wir nicht mehr richtig hoch geschoppt!

… und dann hab ich drei Salzstängelchen

Carsten erzählt begeistert vom Fußball. Dabei hat er das Länderspiel gestern Abend nicht gesehen, sondern nur im Radio gehört. Mir scheint, das ist für ihn intensiver als gucken. Ich habe weder gesehen noch gehört, mir nur heute Morgen das Resultat angeguckt, damit ich im Bilde bin.

„Du Mama, dann hab ich die Cola ausgetrunken und drei Salzstängelchen gegessen!“ Ja Wahnsinn, gleich drei!

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Heute Abend geht‘s ins Klassikkonzert – es wird Bach gespielt. Glaubt mir, die Junioren freuen sich drauf. Ich natürlich auch!

geht das auch ohne Weltuntergang?

Vorweg, dieser Beitrag ist ein einziges Chaos!

Der Todestag rückt näher. Meine Anspannung wächst. Ich habe endlich meine eigene Diagnose vom Psychiater bestätigt bekommen. Das, was ich seit Jahrzehnten mit mir herumschleppe. 

Schon als 16jährige saß ich frühmorgens – ich erinnere mich noch sehr genau – im Schriftsetzer-Ausbildungsraum der großen Druckerei in der hintersten Ecke. Zusamengekauert fand mich ein Kollegenfreund. „Was ist los?“ Ich konnte es damals nicht sagen, weil ich es auch nicht wusste. So ist es heute immer noch. Rational gibt es keine Gründe Angst zu haben. Irrational bebe ich täglich. Allein wenn jemand an der Haustür klingelt, dann …

MamS hat alles relativiert. Er ist schlagartig weggefallen – hat mich in Stich gelassen, darüber bin ich sauer. Mir ist so bewusst, dass ich alles alleine machen muss und davor habe ich Angst.

In fünf Tagen, nein eigentlich in vier, geht das Kopfkino wieder los.

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Auf, Junioren wecken, in den Tag starten!

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