Kategorie: Gedanken

Eustress

Eustress ist die Art von Stress, welche vom Organismus zwar belastend, jedoch durchaus positiv empfunden werden kann. Eustress trägt zur Gesundheit bei und befähigt zur Lösung und Bewältigung schwieriger Aufgaben.

Oh Leute, ich habe gerade jede Menge Eustress. Welcher Teufel hat mich bloß geritten eine so große Geburtstagsfeier zu organisieren  – es werden mehr als dreißig Gäste! Dabei dachte ich immer, wir sind ziemlich isoliert. So kann sich die Taube täuschen …

Ich verzieh mich wieder, wollte nur kurz piep sagen und, dass ich mir heute Morgen fast die Finger abgefroren habe beim Eiskratzen unseres roten Busses. Ich bin zu klein, um die Windschutzscheibe komplett zu erreichen. Muss mich fast auf die Motorhaube legen und hab natürlich keine Handschuhe angehabt!

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16:23 Uhr – Ne Rede muss ich auch noch schreiben und darüber muss ich etwas hirnen. Die schreib ich mit der Hand – das wird dann noch ein bisschen emotionaler!

Wellen

Trauer kommt in Wellen, Angst auch!

Ich muss etwas planen, die Geburtstagsfeier der Junioren,  und dafür muss ich mit mir fremden Menschen sprechen. Davor habe ich einen Wahnsinnsbammel. Atmen. Einatmen. Ausatmen. Dazwischen immer die Luft anhalten. Ausatmen nicht vergessen. Sich nicht von der Angst verrückt machen lassen. Der Körper braucht Sauerstoff, um denken zu können. Denken hilft. Gegen die Angst. Aber auch für die Angst! Einatmen. Ausatmen.

Meine Knie sind wacklig. Ich telefoniere. Spannung fällt. Wenn auch nur ein bisschen. Alles wird gut! Ich gehe durch die Angst und vergesse das Atmen nicht.

mein erster Gedanke

… nachdem die Junioren heute aus dem Haus sind: Auweh ist meine Brille dreckig!

Während ich gerödelt (ich weiß, das ist kein schönes Wort) habe, ist mir das nicht aufgefallen. Da hatte ich keine Zeit auch nur ans Brille putzen zu denken. Das Töchting hatte Sonderwünsche und wollte dann doch lieber das blaue T-Shirt anziehen und der Kerle meinte: „Also Kakao mag ich nicht, gibt‘s auch Cola?“ Alles Kleinigkeiten! 

Eigentlich ist der ganze Morgen Routine und wie erzählt man Routine? Ein Handgriff greift in den nächsten und ich brauche nicht mehr darüber nachzudenken was gleich kommt. Klo, wickeln, waschen, anziehen, was zu trinken geben, ermahnen, dass sie auch trinken, auf den Rollstuhl setzen, diskutieren über Anorak und Mütze, ob Schuhe oder nicht, was für Vesper und ob das Raumschiff mitsoll, oder doch lieber die CD. Der nervige Plüschhamster wird ausgeschaltet, muss aber unbedingt mit …

Da bleibt keine Zeit an eine dreckige Brille zu denken – bis ich merke, dass der Nebel nicht draußen ist, sondern direkt vor meiner Nase!

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