Kategorie: Behinderung

durch den Kopf

Was mir durch den Kopf geht, ist eigentlich gar nicht aufschreibbar. Rein kognitiv kriege ich alles gebacken – und doch wieder nicht. Dem Töchting gehts nach wie vor gut, sie isst gerade mit großem Appetit grünen Spargel, Kritharaki und Sauce Hollandaise! Mag sein, dass das eine merkwürdige Zusammenstellung ist, aber ihr schmeckt‘s! Der Kerle, der keinen positiven Test hat, macht mir Sorgen. Macht mir gerade mal wieder so viel mehr Kummer. Er hustet, spuckt auch und trinkt nicht, essen sowieso nicht. In meinem Kopf ist ein Horrorszenarium in Gang gesetzt, das seinesgleichen sucht. Ich bin wieder völlig allein! Noch bin ich nicht positiv, ist aber wahrscheinlich eine Frage der Zeit. Was mache ich, wenn’s so weit ist? Der Kerle macht mich fertig, sein Teller steht unangetastet neben ihm…

Dass er nicht isst, ist auch nicht das Hauptproblem. Das ist, dass ich alleine bin, niemanden habe – oder besser nicht nicht traue, jemanden anzusprechen – mit dem ich reden kann. Ich will keine Ratschläge und ich möchte auch nicht, dass mir jemand von sich erzählt. Ich möchte einfach mal selbst umsorgt werden!

Ach

Die Seuche ist angekommen – das Töchting hat’s erwischt. Mennimee!

Musik ist Nachtrag!

Grenzen setzen – Ausgrenzung

Noch immer wieder komme ich ins Schleudern, wenn ich anderen gegenüber klare Grenzen setzen möchte. Mein, ich will doch nur gefallen wollen, steht dem entgegen. Aus dem Grund setzte ich meine Grenzen sehr oft zu meinen Ungunsten zurück, stelle mich in den Hintergrund und bin überfordert mit dem was ich mir selbst aufbürde. Erkennen ist gut – handeln wäre besser! Die Konsequenzen trage ich in jedem Fall. Manchmal ist es so, dass ich jemanden zustimme, obwohl ich es partout nicht will. Die Alternative wäre allerdings allein zu sein. Die Menschen, mit denen ich mehr Zeit verbringen möchte, die mir und den Junioren gut tun, die frage ich viel zu selten. Außerdem haben sie ja auch eigene Verpflichtungen. Meine Geschwister hätte ich gerne um mich… Stopp – anderes Thema! Dieses tut noch mehr weh!

Für heute ist gesorgt. Eigentlich täte ich gerne einen großen Ausflug machen. Das Wetter und nicht nur das, ist dagegen!

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