Ohne sehr viele Worte! Eigentlich hätte ich gerne mehr Zeit für mich – Zeit, die ich nutzen kann. Gestern waren wir gemeinsam im Kunstmuseum. Es war unumstritten schön, aber so richtig viel Zeit für das einzelne Bild hatte ich nicht. Im anderen Museum Würth hat eine Baselitz-Ausstellung begonnen. Ich weiß, dass es zumindest den Kerle auch interessiert, aber ich möchte eigentlich egoistisch sein und alleine gehen. Nur habe ich – siehe oben – nicht die Zeit dazu …
Kategorie: Behinderung
langweilig war das nicht
Ein besseres Kompliment hätte mir mein Sohn nicht machen können: „Die Ferien waren gut, wir haben doch ne ganze Menge gemacht!“ Seine Schwester bestätigt das und lacht zufrieden. Zumindest habe ich mit meinen Kindern nichts falsch gemacht, denen geht’s gut. Sie haben zwar auch mal gemeckert, aber nicht weil sie Langeweile hatten. Ich stand unter Druck, stehe immer noch und ich habe ein schlechtes Gewissen. Ich hätte gerne mehr Gesellschaft gehabt. Ist es das Los der aufopferungsvollen Menschen? Sind dieses nie zufrieden, weil sie zu hohe Ansprüche haben? An sich und auch an andere?
Meine Kinder sind toll, ich glaube, dass ich einen Großteil dazu beigetragen habe. Und jetzt sollte ich mein schlechtes Gewissen an die Garderobe hängen und mir den letzten Dominostein in den Mund schieben!
Eine Freundin und die anderen Helfer – ich bin ihnen sehr dankbar – sie sagen, dass ich gut organisiert bin. Ja, stimmt! Nichts haben die Junioren vermisst. Was es nicht gab, gab es eben nicht.
… nur gestern Abend ist der Kaffee ausgegangen, dabei ist heute Sonntag!
Sternsinger
C+M+B, Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus
Sie standen einfach vor der Tür, die Sternsinger und haben gesungen! Völlig unerwartet und nicht bestellt, dennoch erwünscht und willkommen. Man sah ihnen an, dass sie viel Spaß hatten.
Das Wetter war ähbäh, die Junioren hatten zu nichts Lust. Wir sind trotzdem weg, wollten schwimmen gehen. Diese Idee hatten aber auch andere, das kleine Schwimmbad war wegen Überfüllung geschlossen. Wir hätten warten können, bis jemand rauskommt, aber drei Familien standen schon in der Schlange – das hätte gut und gerne über eine Stunde gedauert. Zum Glück sind der Kerle und das Töchting verständnisvoll. Wir haben noch eine Spaziergangsrunde gedreht und werden einfach in den nächsten Tagen schwimmen gehen.
