Kategorie: Behinderung

es gibt keine Hühner mehr

„Mama, wo sind die Hühner?“ Mein Töchting ist ganz aufgelöst, nirgendwo sieht man Hühner. Ich erkläre ihr, dass sie wegen der Vogelgrippe im Stall bleiben müssen. „Aber die beim Hühnermobil haben keinen Stall!“ Der Kerle, ganz pragmatisch: „Die sind geschlachtet worden. Wie die Hühner von Gerhild!“ „Nein, das ist ungerecht – wo kriegen wir denn jetzt unsere Eier her?“ W. ist völlig aufgelöst und leidet mit den Hühnern. 

Das war letzte Woche. Am Wochenende waren wir auf einem Kunsthandwerkermarkt. Eine Frau zeigte Stickbilder, auch welche mit Hühnern. Zum Trost wollte ich meiner Tochter eins schenken.  „Du Mama, die sind doch nicht echt und die Eier sind viel zu klein, da pellt man ja ewig!“

auf einen Kaffee

Nein, ich werde nicht wieder davon anfangen, dass der Kerle gerne öfter Besuch hätte. Eigentlich würde er noch viel lieber woanders Besuche machen… Es wird langweilig zu lesen, dass wir keine Helfer*innen haben. Auch durch wiederholtes Aufsagen wird’s nicht besser, es klingt nach jammern! Den Finger in die Wunde legen. Aber wer will schon den Finger in der Wunde haben? Das tut weh!

Heute habe ich ein Büro angeschrieben, das Forum Ehrenamt heißt. Eigentlich suchen sie selbst Menschen, die helfen wollen. Aber ich habe sie dennoch um Hilfe gebeten und ihnen meine/unsere Lage geschildert. Mal gucken, ob und wann sie sich bei mir melden!

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Es regnet. Das gefällt mir. So muss ich nicht in den Garten. Hab ich schon mal erzählt, dass ich ein Stadtkind bin? Gartentechnisch gesehen. Ich bin überhaupt nicht dafür geeignet, Blümchen zu pflanzen und Unkraut zu jäten. Mir persönlich würde eine große Terrasse mit Pflanzenkübeln reichen. Tja, gibt halt auch noch was anderes rund ums Haus. Aber zum Glück regnet es ja heute!

aufgegriffen

Dieses: … ich wälze mich mitunter schlaflos in meinem Bett. Obwohl ich manchmal todmüde bin…, was C Stern im Kommentar zum Kerle-Bulletin schreibt, das kann ich nur bestätigen. 

Ich bin momentan sehr angespannt. Richtig entspannen kann ich nicht. Noch nicht einmal beim Qigong komme ich zur Ruhe, obwohl ich dachte, dass das genau das richtige für mich ist. Feldenkrais wäre für mich besser – die Angebote passen aber so gar nicht in mein Zeitschema. Angespannt bin ich heute Morgen aufgewacht, nachdem die Nacht schwierig war. Unruhig haben beide Junioren geschlafen. Sehr gerne wären sie daheimgeblieben. Aber ich brauche Zeit, muss noch ein bisschen nachschlafen. Zum Baumarkt muss ich auch – Farbe für Türrahmen kaufen, die angeschlagen sind. Ach ja, und dann? Dann möchte ich Menschen auftun, die mir mit der Essproblematik des Kerle helfen können. Doch wo finde ich die?

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