Kategorie: Allgemein

was ist Kunst?

Mary Bauermeister – ich gucke gerade einen Beitrag im WDR-Fernsehen über die letztens verstorbene Künstlerin. Ich hoffe sehr, dass ich von meinen Junioren solange in Ruhe gelassen werde. Aber es geht mir nicht um diese tolle Frau. Ich bewundere sie, ihre Konsequenz, ihr Werk. Nein, ich möchte über Kunst im Allgemeinen philosophieren. 

Was ist denn Kunst? Wenn jemand ein Stück Stoff an die Wand hängt? Oder ein Gedicht über Wut schreibt, das sich nicht reimt? Oder sich einen roten Punkt auf die Nase malt, die Worte verdreht und Zahlen als Farben sieht? Ist Kunst nicht Auslegungssache? Und wo verschwimmt Kunst mit dem Handwerk? Brauch man überhaupt ein Handwerkszeug um Kunst machen zu können?

Mal wieder Fragen über Fragen – und ich vermisse wieder einen Menschen mit dem ich mich darüber streiten (im besten Sinne des Wortes) kann.

klingen

Mein vorheriger Beitrag klingt depressiv?! Oh nein, das soll nicht so sein. Auf keinen Fall! Mein Bauchweh ist da – okay – habe ich nicht plötzlich bekommen und kann deswegen auch nicht plötzlich wieder verschwinden. 

Selbstfürsorge ist angesagt. Nicht einfach. Aber welche großen Dinge sind einfach? Auch weil ich zwei spontanen (Hilfs)Angeboten absagen muss – gleich zwei netten Menschen! Schade. Schon wieder wird’s negativ. Nein, ist nicht so! Die Junioren sind zufrieden. Mein Lesestapel ist ausreichend hoch. Stift und Papier liegen bereit. Rausgehen können wir sowieso nicht, Wetter ist össelig. 

Bis drei Uhr sollten die Herrschaften angezogen und spielfertig sein. Denn dann gibts ein MenschÄrgereDichNicht-Matsch.

Sachen machen

… und jetzt möchte ich gerne was tun.
Den Schuljungen in den Hintern treten und sie scheuchen, doch mal aufzustehen und die Hände zu rühren.
Dem jungen Mädchen zeigen, wie man sich schminkt und nicht nur anmalt.
Der Nachbarin danke sagen, für den gekehrten Gehweg vorm Haus.
Die Wunschtochter in den Arm nehmen und ihr sagen, dass sie hübsch ist. (Obwohl sie selbst meint, zu fett zu sein.)
Dem Kerle täte ich gerne ein paar Pfunde abgeben und im Gegenzug etwas gute Laune borgen.
Das Töchting braucht Gesellschaft beim singen – das mache ich gleich heute im Auto!

Update: Möcht mehr spazieren gehen, um im Sommer walkend durch die Weinberge sprinten zu können. Und wieder Röcke anziehen …

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