Autor: piri

Kommentare unterliegen meiner Zustimmung! Alles was mich triggert, und das ist meine Entscheidung (auch wenn sich einige dann gekränkt fühlen), wird nicht freigeschaltet. ❤️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

es bedarf zwar keiner Erklärung, aber ich mache es dennoch

Mein Blog ist mein Wohnzimmer. Ich entscheide, worüber ich schreibe, welche Menschen ich hereinlasse und wo meine Grenzen liegen. Niemand muss meine Beiträge lesen oder meiner Meinung sein. Wer sich hier nicht wohlfühlt, kann jederzeit weiterziehen.

Genauso gilt: Ich entscheide, wem ich Raum gebe und wem nicht. Grenzen zu setzen, bedeutet nicht, dass ich mich dafür rechtfertigen muss. Mein Blog, meine Regeln!

Ich muss nicht jedem gefallen. Ich muss mich nur mit dem wohlfühlen, was ich hier teile.

gleichzeitig im Leben

Das Leben ist manchmal schon ein verrückter Gemischtwarenladen. Trauer, Sonnenschein, Sehnsucht, Chaos und mittendrin bitte noch gute Laune.

Heute wird ein wunderschöner Spätsommertag. Perfektes Wetter für einen Ausflug mit MamS und unseren Junioren. – Raus, los, irgendwohin, Spaß haben, gemeinsam lachen. Ja, und dann die Erkenntnis: Ach ja … du bist nicht mehr da. Scheiße! Ich hätte dich heute verdammt gerne dabei. Nicht nur weil du beim anziehen und versorgen hilfst! Alleine motivieren, anziehen, versorgen, organisieren und dabei selbst nicht völlig den Überblick zu verlieren, das kostet enormes Improvisationstalent.

Du fehlst mir vor allem als Lieblingsmensch. Als Gesprächspartner, dem ich alles erzählen konnte. Du fehlst, als Kummerkasten und Partner beim Quatschmachen und lachen. Und natürlich fehlst du mir als der Mensch, an den ich mich einfach kuscheln konnte. Du fehlst. Jeden Tag.

Wir werden heute einen wunderschönen Tag haben, obwohl du fehlst. Wir sind zu einem Fest eingeladen und werden feiern.

Das Leben fragt nicht, ob es gerade passt. Wir leben!

Abenteuer

Die wahren Abenteuer finden im Alltag statt. Zum Beispiel mit gebrochenem Daumen ein Bett beziehen. Oder dreimal in der Nacht ein Kind aufs Klo setzen, das Blasenentzündung hat. Ohne Murren die Dreckspuren im Eingang putzen. Oder im hintersten Eck des Kellerschranks eine alte Waage finden und feststellen, dass diese noch voll in Schuss ist. Nebenbei die schönen geschliffenen Weingläser der Oma sehen, diese spülen und beim ersten Schluck daraus, sich im Wohnzimmer der Großeltern wähnen und sich erinnern, dass der Opa lieber Frankenwein und die Oma lieber lieblichen Moselwein trank. 

… und dann kommen die Erinnerungen an wunderschöne Enkelzeiten zurück. 

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