Autor: piri

Kommentare unterliegen meiner Zustimmung! Alles was mich triggert, und das ist meine Entscheidung (auch wenn sich einige dann gekränkt fühlen), wird nicht freigeschaltet. ❤️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

wir machen erst mal Zukunft, egal wie klein die Chancen sind

Warum klein denken, wenn Schwarzwald geht?

Zwei erwachsene Junioren mit Behinderung, ihre Mutter, eine wunderbare tolle Helferin, drei Tage Auszeit – und eine Hängebrücke, die wir selbstverständlich mit den Rollstühlen erobern. Drei Tage raus aus dem Alltag, rein in die Natur – frische Luft, schöne Aussichten und vermutlich mit der einen oder anderen Diskussion, welcher Weg wirklich rollstuhltauglich ist. Wir finden es heraus – wahrscheinlich mit diversen Umwegen, aber immer mit Humor. Barrieren werden eingeplant, umfahren oder gemeinsam gelöst. Ohne großes Drama, aber mit viel Lust auf Schwarzwald, Abenteuer, gutes Essen und ein bisschen Chaos inklusive.
Wir fahren los, weil wir das Leben genießen wollen. Ganz einfach!

schämen

Schämen muss ich mich. Wenn ich am frühen Morgen einen Kommentar schreibe, der vor Fehlern nur so strotzt, dann sollte ich erst einmal wach werden, bevor ich überhaupt etwas mache.

Meine Nacht war wieder viel zu kurz. Ungefähr dreieinhalb Stunden Schlaf. Ich hab nicht gegrübelt, hab ganz interessante Sachen gemacht, habe Podcast gehört: True Crime, etc. pp – auch das hat mich nicht in Morpheus Arme sinken lassen.  Hab mir mitten in der Nacht ein Eis aus dem Gefrierschrank geholt und im Bett geschlemmt. Nur schlafen konnte ich nicht. Ich bin jetzt nicht müde, hab aber überhaupt kein Drive irgendwas zu machen. Außerdem ist meine Konzentration perdu.

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10:40 Uhr – Irgendwann verzeiht man dir deine Eskapaden nicht mehr, das sagt eine ‚nette‘ Freundin.

11:19 Uhr – Ich habe angefangen, Grenzen zu setzen und plötzlich finden mich einige Menschen ‚egoistisch‘.

11:35 Uhr – Es ist nicht in meinen Händen, was andere von mir denken. Es ist in meinen Händen, was ich über mich denke.

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12:19 Uhr – Seht mir nach, dass ich gerade voller Allgemeinplätze bin. Aber nachdem ich inzwischen ziemlich klar weiß, dass ein Großteil meiner Geschwister mit mir und den Junioren nichts zu tun haben möchte – und mich das, erstaunlicherweise, inzwischen herzlich wenig bis gar nicht mehr tangiert –, habe ich beschlossen, endlich das zu sein, was man mir all die Jahre vorgeworfen hat: ein bisschen egoistischer. Es geht mir damit gut, ganz ohne schlechtes Gewissen und ganz sicher nicht mehr auf Kosten meiner eigenen Grenzen.

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