August liebt Augusta
und Bernd seine Claudia.
Christine liebt Jörg.
Manuel liebt Ines doch
Ines liebt Sabine.
Sabines Bruder liebt
Franz und Jochen
liebt Konstanze doch
Konstanze liebt Christa.
Christas Mutter wohnt woanders.
Der Freund kommt aus Frankreich,
nein er liebt Francoise.
Und die Mutter weiß nichts davon.
Claudine liebt sich selbst,
allerhöchstens Chouchou
und der hebt sein Bein
und ihr tappt hinein.
© petra ulbrich
20. Januar 2026 11:02 — 11:02
Guten Morgen liebe piri!
Der Text liest sich wie ein spielerisches Namenskarussell und zeigt mit viel Witz, wie verworren Gefühle sein können. In knappen, einfachen Sätzen entsteht ein Geflecht aus Lieben, die selten erwidert werden – humorvoll, leicht ironisch und sehr menschlich.
Ohne große Worte erzählt das Gedicht von Sehnsucht, Missverständnissen und kleinen Absurditäten des Alltags. Das überraschende Ende mit Claudine und Chouchou setzt dem Ganzen eine freche Pointe auf und lässt den Text mit einem Augenzwinkern ausklingen
Eine charmante, kluge Miniatur über die komplizierte Komik der Liebe.
Sehr schön 🙂
Liebe Grüße
Anne
20. Januar 2026 12:11 — 12:11
Schöner hätte ich es nicht sagen können wie Anne es tat!
Gruß von Sonja