Wir leben in verschiedenen Welten,
du in deiner,
ich in meiner
und
sie berühren sich nicht mehr.
Wir sind so weit auseinander.
Alles wird schwer.
Missverständnisse bauen sich auf,
weil wir verschieden sprechen.
Wir leben in verschiedenen Welten,
du in deiner,
ich in meiner.
© petra ulbrich
Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein.
In Momenten, in denen ich an
mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.
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3. Juni 2024 6:45 — 06:45
Das passt auf so viele Beziehungen und Begegnungen.
Tja, wenn die Welten so unterschiedlich sind, wird es schwierig mit der Annäherung.
Versuchen sollte man es dennoch – immer mal wieder…
Einen lieben Montagsgruss,
Brigitte
3. Juni 2024 6:51 — 06:51
Ich spüre meine Gänsehaut prickeln, denn Du fängst mit Deinem Gedicht eine Realität ein, wie sie sich leider allzuoft zeigt. Sicherlich lese ich Dein Gedicht auch deswegen auf emotionale Weise, weil ich genau diese verschiedenen Welten gerade in meiner Familie so hart spüre.
Der Inhalt ist ein nachdenklichmachender, Deine Worte sind sehr schön gewählt.
Ich wünsche Dir tragfähige Beziehungen, wo einer den anderen versteht, trotz unterschiedlicher Welten.
Herzliche Morgengrüße, C Stern
3. Juni 2024 8:38 — 08:38
Ich danke euch für eure Kommentare – da schließe ich Brigitte und mona lisa mit ein – denn eigentlich dachte ich, dass dieses Gedicht kein gutes ist und gezeigt werden braucht. Aber es liegt mir sehr am Herzen, weil ich das Gefühl habe meine Geschwister nicht mehr zu erreichen.
3. Juni 2024 7:43 — 07:43
Das Verbindende wäre sicher das Menschliche, das Menschsein.
Doch in solchen Beziehungen sind eher Abgrenzungen und Wertungen das Trennende.
Wohl dem, der Brücken bauen kann und denjenigen, die dann auch darüber gehen.
Herzliche Montagmorgengrüße
3. Juni 2024 18:50 — 18:50
Dein Gedicht erinnert mich an H. Hesses Gedicht, das beginnt: „Seltsam im Nebel zu wandern..“
Es atmet ebenso Einsamkeit!
Grüße von Gerel
3. Juni 2024 19:43 — 19:43
Wow, mit Hesse bin ich noch nie verglichen worden. Das ehrt mich – dann kann mein Gedicht ja gar nicht so schlecht sein, wie ich denke.