Ein Buch, das verstörend ist! Eins, das mich sprachlos macht und bei dem ich erst knapp 30 Seiten gelesen habe. Ein Buch über Vergewaltigung und eins über Liebe, Stärke, Schwäche und Resilienz.
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25. Februar 2026 15:26 — 15:26
Das wollte ich irgendwann auch noch mal lesen,
aber erst,
wenn ich es irgendwo gebraucht bekomme.
Vielleicht läuft es mir ja irgendwann und irgendwo übern Weg.
25. Februar 2026 18:57 — 18:57
Ich habe das Buch ihrer Tochter gelesen, das ist auch so unfassbar und entsetzlich.
26. Februar 2026 6:48 — 06:48
Dem Untertitel stimme ich schon mal zu, auch ohne eine einzige Seite gelesen zu haben.
26. Februar 2026 14:37 — 14:37
Hallo liebe piri!
Ich habe auf YouTube vor längerer Zeit einmal einen Bericht über sie gesehen. Ich ringe um Worte…
Ich bin nicht nur sprachlos – ich bin wütend.
Der Fall von Gisèle Pelicot ist kein Einzelfall, kein „tragisches Geschehen“, das man kopfschüttelnd zur Kenntnis nimmt und dann zur Tagesordnung übergeht. Er ist ein erschütterndes Beispiel dafür, wie strukturelle Gewalt gegen Frauen möglich bleibt – mitten in unserer Gesellschaft.
Was hier sichtbar wird, ist nicht nur individuelles Versagen. Es ist ein System aus Wegsehen, Bagatellisieren, Machtmissbrauch und patriarchalen Mustern, die Täter schützen und Betroffene zum Schweigen bringen. Dass eine Frau über Jahre hinweg derart entwürdigt werden konnte, ist nicht nur ein persönliches Verbrechen – es ist ein politisches Versagen.
Meine Sprachlosigkeit ist keine Leere. Sie ist Anklage.
Sie richtet sich gegen eine Kultur, in der sexualisierte Gewalt immer noch relativiert wird. Gegen Strukturen, die Betroffenen mehr Fragen stellen als Tätern. Gegen ein Klima, in dem Kontrolle über weibliche Körper normalisiert wird.
Solidarität darf kein leises Flüstern sein. Sie muss hörbar sein.
Wir brauchen konsequenten Opferschutz, klare strafrechtliche Konsequenzen, Aufklärung – und vor allem ein gesellschaftliches Umdenken.
Es geht nicht nur um einen Fall.
Es geht um Macht, um Würde, um Sicherheit.
Und darum, dass wir endlich begreifen: Gewalt gegen Frauen ist kein Randthema. Sie ist politisch.
Puh…
Liebe Grüße
Anne
27. Februar 2026 2:37 — 02:37
Danke für Deine klare Haltung, Anne! Genau die ist notwendig.
27. Februar 2026 8:33 — 08:33
Liebe Anne, du hast ja so recht. Auch ich bin wütend, ob der Gewalt an Frauen. Femizide sind leider auch in Deutschland keine Seltenheit und jede zweite Frau hat auf die eine oder andere Art sexuelle Gewalt erfahren:
https://mffki.rlp.de/themen/frauen/gewalt-gegen-frauen-und-maedchen/sexualisierte-gewalt
Wir Frauen müssen uns wehren, in jeder Hinsicht:
https://enoughgenug.org/de/
Gleichberechtigung/Gleichstellung ist in weiter Ferne und solange Männer nackte Frauen in der Sauna fotografieren dürfen, ohne dafür verurteilt zu werden, ist noch ganz viel zu tun.
26. Februar 2026 23:28 — 23:28
Das will ich nicht lesen!
27. Februar 2026 8:34 — 08:34
Es ist sehr gut geschrieben und bestimmt gut übersetzt, schonungslos und wichtig!