vermissen

Seit du
nicht mehr
da bist
vermisse ich
auch
mich

Hans-Christoph Neuert

∙∙∙∙∙

Ansonsten bin ich heute still. Der Alltag hat, mit Wucht, wieder begonnen.

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

Kategorien: Alltag, Gedicht

5 Kommentare

  1. Schön in Wort und Bild.
    Lieben Gruss, Brigitte

  2. Ja, Wort und Bild – das ist rund und sehr schön. Vermissen ist im Trauerfalll ein Stacheldrahtherz.
    Bin auch grad sehr nachdenklich.
    Der Alltag beruhigt mich mit seinen sich wiederholenden Ritualen.
    Doch die Erinnerungen, besonders die schönen und das sind viele kleine pinkfarbene Herzstücke. Schmerzen beim Zusammensetzen an den Bruchstellen wie das Wort Ewigkeit aus Eisklötzchen.
    Liebe Grüße von Amélie

  3. Bei mir theoretisch auch – praktisch ist mein Tag allerdings anders verlaufen :whistle:
    :bye: B-)

  4. Ja, Stachelherzen haben ihre Tücken. Verletzen. Wunden bleiben, schließlich Narben der Erinnerung. Bin ich, vernarbt, noch dasselbe Wesen wie zuvor? Nur zum Teil, nur zu einem kleinen, wenn auch vielleicht wichtigen Teil, den man womöglich erst mal wiederfinden muß.

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