Gedicht

Regentropfen

Es war einmal ein Regentropfen,
der wollte nur ans Fenster klopfen.
Er litt in seinem kurzen Leben,
denn ihm war nicht viel Zeit gegeben.

“Ich bin so schön, so bunt,
so schillernd.“
Sang er aus den Wolken trillernd.

Klatsch, platsch – bedenklich
der Tropfen in den Eimer springt,
dass es gar hässlich
blechern klingt.

“Ach meine Zeit, wie kurz
ist sie bemessen“,
so jammerte er im Sturz,
doch unterdessen –

Ihr ahnt schon,
ist die Zeit verronnen
es sammeln sich in Wassertonnen
Tropf für Tropf
die Wassermassen.

Jeder einzelne kann es kaum fassen.
Und so ist, wenn sich Wolken lichten
vom Regentropfen
nichts mehr zu berichten!

Familie, Gedanken

mp3 – von früher

Oder gilt das heute noch? Oder erst recht? Wer ist die blöde Kuh? Bin ich’s vielleicht gar selber?

10 Jahre ist diese Aufnahme fast alt und immer noch gilt sie derselben Person. Gelernt habe ich noch immer nicht mit Kränkungen umzugehen, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann und gelassen darauf vertrauen, dass jeder – wirklich jeder das bekommt, was er oder sie verdient!