Ein guter Schulabschluss ist kein Indikator für Intelligenz, sondern von guter Anpassungsfähigkeit. | Gerald Hüther
Uuups, ich wollte das noch nicht veröffentlichen. Es sollte eigentlich in meinen Entwurfsordner. Aber jetzt, da es online ist, muss ich was dazu schreiben.
Meine Schulbildung ist, obwohl mein Vater Lehrer war, sehr rudimentär. Meinen Abschluss habe ich auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und eigentlich war das für die Katz, denn gebrauchen konnte ich das nicht. Gelernt habe ich als Kind und Jugendliche nie, gelesen damals schon alles, was mir in die Finger kam. Sehr gerne die Lexika meines Opa (der auch Lehrer war). Ich finde Bildung wichtig, aber Schulbildung wird überbewertet.
Wie das heutzutage ist, kann ich leider nicht beurteilen. Die Junioren sind auf eine Sonderpädagogische Schule gegangen und haben dort quasi keine Bildung im herkömmlichen Sinn genossen. All das, was der Kerle weiß – und er weiß viel – hat er sich selbst beigebracht, weil er es so wollte …
3. August 2025 10:49 — 10:49
Intelligenz bedeutet nicht automatisch Klugheit. Diesem Irrtum sind schon viele verfallen.
3. August 2025 11:15 — 11:15
… und dann sind da noch die Menschen, die meinen besonders schlau zu sein, in Wirklichkeit sind sie aber strunzdumm!
3. August 2025 12:19 — 12:19
Ich erkenne viel wieder. Bei mir war es ähnlich – Schulbildung war eher Kulisse. Das, was zählt, hab ich mir später selbst zusammengesucht. Vielleicht ist echte Bildung das, was uns neugierig hält – nicht das, was man abhaken kann.
Und die klügsten Menschen, die ich kenne, haben nie eine Eins bekommen – aber dafür leise die Welt verstanden.
3. August 2025 11:53 — 11:53
Traurig, aber wahr.
3. August 2025 15:49 — 15:49
Und wer einen schlechten Schulabschluß macht, muß deswegen nicht dumm sein.
Oft lag ihm das eigentliche Schulsystem nicht.
Die Welt besteht aus soviel mehr, als in der Schule unterrichtet wird!
3. August 2025 16:35 — 16:35
Ja, manche Menschen lernen anders.
3. August 2025 17:50 — 17:50
Hallo liebe piri!
Bildung ist für mich unglaublich wichtig – sie öffnet Türen und erweitert den Horizont. Aber Schulbildung wird oft überbewertet, denn Noten und Prüfungen sagen längst nicht alles über das Können oder die Persönlichkeit eines Menschen aus. Lernen hört nicht mit dem Zeugnis auf.
Ich habe dir auf meinem Blog geantwortet, zu der CI Sache 😉
https://www.wortperlen.de/kommentare/wer-ohren-hat-zu-h-ouml-ren-der-h-ouml-re-teil-15….13140/
Liebe Grüße
Anne
3. August 2025 17:55 — 17:55
Stimmt, Schulbildung ist nicht wirklich aussagekräftig. Und es macht einen fast wütend, dass dieses uralte System aus Drill und Lern-und-Weg-Mentalität immer noch so weitergeht. Die Kinder sitzen immer noch wie die Kadetten in einer Reihe, immer noch lernen alle gleichschnell und damit sehr wahrscheinlich ein Großteil nix, Leistung verleidet einem den Spaß (bei mir ist jede Freude am Sport durch den Schulsport verschwunden) – und reformiert man was, wird sofort aus allen Rohren dagegen geschossen.
Und sowieso, die Teilung der Kinder in verschiedene Schulformen, der größte Stuss aller Zeiten. Man/Ich könnte noch ewig weiter meckern, aber was bringt das.
Und stimmt: Lexika sind was feines. Wenn es zu meiner Kindheit schon so was sich erweiterndes wie Wikipedia gegeben hätte, ich wär ausgeflippt vor Freude. So musste ich mich mit Meyers und anderen Lexika zufrieden geben.
3. August 2025 22:12 — 22:12
Ja, die Anpassungsfähigkeit ist das was mein Kind am allerwenigsten hat, dass er überhaupt Lesen und Schreiben kann, liegt an meiner Anpassungsfähigkeit, möchte ich mal behaupten.