satt, sauber, aber lange nicht still

Die Junioren sind abgefüttert. Pizza, Milchreis und Nachtisch und jetzt gibt’s im Magen immer noch ein kleines Eckchen für Schokolade und Marzipan. 

Was sind wir reich beschenkt worden in den letzten zwei Monaten. Wir haben Freunde gefunden – in diesem Jahr mehr als in den zwanzig Jahren vorher. Ich habe mich bewegt, ich habe mich getraut, ich habe mir etwas zugetraut und was das Wichtigste war: Ich habe mich von Menschen getrennt, die mir/uns nicht gutgetan haben. Nur so war ich offen genug, mich auf fremde neue Menschen einzulassen. 

Heute, bei schönstem Sonnenschein, waren wir spazieren – mit Menschen, die wir erst richtig kennenlernen müssen und von denen wir denken, dass sie eine Zeitlang wunderbare Wegbegleiter sein können. Carsten und Wiebke waren durchgefroren, aber total glücklich und hatten rechtschaffen Hunger …

Der Kerle guckt Handball, das Töchting spielt mit einem nervigen Weihnachtsgeschenk und strahlt mit dem blöden nachplappernden Hamster um die Wette.

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein. In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder. ❤️ | ✨ Bitte kommentiert! ✉️

Kategorien: Familie, Gedanken, Junioren

8 Kommentare

  1. Guten Morgen liebe piri!

    Das hört sich wunderbar an…Quatsch…das liest sich wunderbar 😀

    Oh, dein Sohn ist Handballfan? Schon wieder etwas Gemeinsames (ich sag nur Lego) Ich bin ein großer Handballfan und unsere Kieler Jungs sind ja Weltklasse!

    Ich sehe bei dir im rechten Hintergund Teddybären. Zeig sie doch mal in groß. Ich bin ja auch noch ein Teddybären-Fan. Ach, ich und meine Leidenschaften :-))

    Habt`s heute fein, was auch immer ihr heute so macht!

    Herzlichst

    Anne

    • Guten Morgen Anne,
      die beiden Bären sind sehr alt. Der größere ist der meines Mannes, der kleine meine Teddyline. Ich habe sie zum ersten Weihnachtsfest geschenkt bekommen und als Kind musste sie zu jeder Bescherung dabei sein – ohne sie war es kein Weihnachten.

      Im Schlafzimmer habe ich noch eine Bärenparade, zum Teil selbstgenäht. Mal gucken, vielleicht lassen sie sich knipsen.

      Grüße aus dem sehr ruhigen wilden Süden.

  2. ein größeres Geschenk, als freundschaftliche Kontakte, kann man nicht erhalten. Es hat mich wirklich sehr bewegt deine Zeilen zu hören. Ich kenne das Vakuum nur zu gut und freue mich deshalb doppelt und dreifach für dich.

  3. So soll es im nächsten (und übernächsten, und überübernächsten) Jahr weiter gehen – mit lieben, hilfsbereiten Menschen an eurer Seite, mit neuen Begegnungen und vielen positiven Erkenntnissen.

  4. Liebe Piri,
    ich habe über deinen Wunsch nachgedacht, dass diese Menschen bleiben.
    Vielleicht ist schon viel gewonnen, wenn sie jetzt da sind – und es gut ist.
    Dein Text strahlt so viel Öffnung aus, das berührt. Herzliche Grüße!

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