Bin jetzt weg – draußen, durch die Weinberge!
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autsch
Ich habe mich geschnitten, dabei wollte ich gar nichts schneiden, sondern nur das Messer sauber machen. Da meine Messer aber extrem scharf sind, passe ich auch sehr genau auf, dass ich die Schneide immer von mir weghalte. Heute Morgen hat es dennoch ratscht gemacht. Nicht schlimm, nicht tief, nur ganz leicht geblutet und es hat gar nicht wehgetan.
Was weh tut, ist die Frage: Wie schaffe ich es, Nachrichten zu konsumieren, ohne dabei unterzugehen? Besonders die von der amerikanischen Butterbrezel, die sich US-Präsident schimpft. Der Mann ist nicht mehr für voll zu nehmen. Leider muss man ihn ernst nehmen und durch seine Wankelmütigkeit bringt er das ganze Weltgeschehen durcheinander – das ist für mich sehr bedrohlich!
Aber wie soll ich informiert bleiben, ohne vor die Hunde zu gehen? Ich will immer alles wissen. Ich sauge alle Nachrichten dazu auf und steigere mich mit Sondersendungen, Podcasts, Printmedien, Fernsehen, Radio total in die Nachrichten hinein. Da spielt es keine Rolle, ob es der gestrandete Wal ist, der Krieg in der Ukraine oder der ‚Konflikt‘ mit dem Iran und die daraus resultierenden horrenden Spritpreise. Mich beschäftigt das alles. Die Nachrichtenflut überwältigt mich und tut meiner mentalen Gesundheit nicht gut. Ich habe Grenzen für schlechte Nachrichten und gehe regelmäßig darüber hinaus. An meinen guten Tagen stecke ich es besser weg, an schlechten Tagen muss ich gucken, dass ich gute Nachrichten entgegenstelle. Good News! oder ich muss einfach Nachrichten fasten …
Osterbrunnen im Dorf
Osterbrunnen
Vorm Rathaus ist der Brunnen geschmückt!
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12:35 Uhr – dem Kerle geht es besser. Eine richtige Entwarnung habe ich nicht bekommen. Es ist zu weit, ihn abzuholen. Er will es nicht. Das Töchting sorgt sich, sagen sie und ich kann aus der Entfernung nichts machen. Nur warten. Unruhig zum Nichtstun verdonnert.