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zeigen wir der echten Welt, was wir drauf haben

Vorab haben wir heute im Kino Die Schlümpfe angeguckt! Mein Töchting hat nun zu ihren 148 blauen Freunden vier neue dazubekommen. Mit Rollstuhlfahrenden ins Kino zu gehen, ist nicht ohne, aber machbar. Der Kerle hatte letzte Woche im Internet entdeckt, dass am Sonntag Wiebkes liebster Sammelfigurenfilm gezeigt wird. Keine Ahnung wo er das gesehen hat – und wohlgemerkt, er kann nicht lesen. Jedenfalls haben beide so lange gepenst bis ich Karten reserviert habe.  Für diese Karten waren im Vorfeld 10 (zehn) E-Mail hin und her zu schreiben. Kinokarten gibt es über den Umweg Hamburg (von dort werden die Resevierungen verwaltet). Umstand ist das halbe Leben. 

War schön, war lustig, war laut und sehr schnell. Und anschließend waren wir noch im besagten Schnellrestaurant – so haben wir das für dieses Jahr auch erledigt .

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P.S.: Das Beitragsbild hat übrigens das Töchting selbst geknipst!

nenn es verdichtetes

… oder Grenzen

Grenzen hat jeder Mensch, man kann sie verschieben
Ich habe meine verschoben
So hoch wie du fliegen kannst, so abgrundtief kannst du fallen

Was bedeuten Grenzen
Wir sind da
Warum mache ich das
Wenn ich Angst habe, dann denke ich in erster Linie an mich und dann sofort an die Kinder

Der Absturz hat meinen Blick verändert
Was bedeutet Leben überhaupt
Trotzdem hat man Angst

In letzter Sekunde den Fallschirm öffnen
Lebensfreude, auch voller Gefahren
Auf das Leben

Wichtig ist für mich, dass das geht
Auf die Füße fallen, auch wenn es schmerzt
Kein vermeidbares Risiko eingehen

Ganz ohne Adrenalinkick geht es doch nicht

© petra ulbrich

wenn wir denn

Weine aus die entfesselte Schwere der Angst

Zwei Schmetterlinge halten das Gewicht der Welten für dich
und ich lege deine Träne in dieses Wort:
Deine Angst ist ins Leuchten geraten

Nelly Sachs

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Meine Angst verflüchtigt sich von Zeit zu Zeit. Ich wünschte mir, ich könnte sie ins Leuchten bringen und sie bewundernd angucken. Denn, dann könnte ich sie benennen und angehen, sie umarmen, annehmen und als ein Teil von mir sehen. Ich müsste sie nicht lieben müssen – aber auch nicht bekämpfen …

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