- ohne Worte
Ich darf schreiben, früher (alte Zeiten) anklingen lassen. Deep Purple-Filmchen gucken und nach langen Haaren fragen. Antworten bekommen, dass man damals (Bundeswehr)Parka getragen hat, obwohl der Kriegsdienst verweigert wurde. Erinnern tu ich mich auch, dass ich ein Palästinensertuch hatte und einen – wenn auch nicht echten – Davidstern. Heutzutage unmöglich. Aber sind wir nicht alles Menschen? Auch die mit dem Kreuz im Klassenzimmer! Und die, die einfach nur überleben wollen!
09:55 Uhr – Ich mache einfach zu viele, nicht gründlich überlegte Schnellschüsse. Dann ärgere ich mich über Kommentare, die ebenso schnell kommen, sicherlich sehr nett und aufmunternd gemeint sind … – so jetzt stocke ich, weil ich mich mit diesem Satz garantiert in die Nesseln setze und Menschen vor den Kopf stoße, was ich gar nicht will. Ich bin einfach viel zu empfindlich! Tut mir leid, ich möchte niemanden weder kränken, noch brüskieren, unhöflich behandeln und schon gar nicht verletzen.
Ein großes Durcheinander, und es wird nicht besser. Leichter sowieso nicht. Für die Öffentlichkeit schon lange nichts mehr. Dabei drängt es aus mir heraus. Meine generalisierte Angst hat mich fest im Griff und es gibt wirklich keine Hilfe. Das ist nicht einfach so dahergesagt. Tatsächlich habe ich ganz viel versucht, Hilfe zu finden. Irgendwo, so hoffe ich inständig, wird es welche geben, ich habe sie nur noch nicht gefunden. Meine/unsere Problemkonstellation ist so komplex, dass sich, bis jetzt, noch niemand drangewagt hat. Ich werde als einzelne Person gesehen, die an sich schon schwierig ist. Im Zusammenspiel mit den Junioren, als Familie, passen wir in kein System!
Ich habe sehr viel Mitteilungsbedarf, aber dieses Blog ist schon lange nicht mehr der richtige Ort dafür.
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