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ein Freund sagte mir

Kurz bevor unser Freund vor Jahren gestorben ist, nachdem er vorher eine sehr lange Zeit mit extremen Knochenbrüchen und Schmerzen hatte, sich aber niemals unterkriegen ließ, sagte er zu mir: „Petra, auch mit Glasknochen kannst du deinen Sohn nicht in Watte packen. Schau mich an, ich habe mir im Leben schon so viel gebrochen und ich bin immer wieder aufgestanden. Knochen heilen, aber ein verschenktes Leben, nur weil mal etwas brechen kann, ist ein vergeudetes Leben. Lass ihn machen, er macht das schon richtig!“

Heute bin ich verzagt, weil ich den Junioren nichts bieten kann. Auch glaube ich, dass sich der Kerle einmal wieder einen Zeh gebrochen hat. Grünblaubraun ist ein mittlerer und er steht etwas ab. „Sollen wir es richten lassen?“ „Nein, nützt doch eh nichts. Gib mir ein Schmerzmittel. Mach nen Pflaster drum und gut ist‘s!“ „Okay.“

Das Pflaster ist schon abgefallen. Carsten lümmelt auf der Matratze herum und seine Schwester singt ihm ein Lied!

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Morgen machen wir dann was. Morgen kommt S. und hoffentlich pfeift meine Lunge nicht so wie heute auf dem letzten Loch!

abnehmen

Nichts tut der Seele besser, als jemandem seine Traurigkeit abzunehmen. | Paul Verlaine

Das Nachbarsmädchen, das schon längst eine Frau ist, hat ihren Hund fest im Arm. All ihre Traurigkeit und Kummer verschwindet im weichen Fell – sie lacht!

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Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Es war eine kleine alte Frau, die bei der zusammengekauerten Gestalt am Straßenrand stehen blieb. Das heißt, die Gestalt war eher körperlos, erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. „Wer bist du?“ fragte die kleine Frau neugierig und bückte sich ein wenig hinunter. Zwei lichtlose Augen blickten müde auf. „Ich … ich bin die Traurigkeit“, flüsterte eine Stimme – weiterlesen….

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10:48 Uhr – dies Lied ist mir auch ein liebstes:

manchmal

Ja, es gibt immer ein manchmal und gerade ist es wieder soweit! Aber eigentlich ist immer manchmal – heute vielleicht ein bisschen mehr.

Es wird wieder Passwortbeiträge geben, gerne könnt ihr es anfordern, ich freue mich über euer Interesse. Ich möchte sortieren und es kann sein – und damit geht’s mir gar nicht gut – werde ich Leser*innen vor den Kopf stoßen, die es haben wollen und nicht bekommen und andere werden mich enttäuschen, weil sie das Passwort gar nicht haben wollen! Ein großes Dilemma auf beiden Seiten. Ehrlich: ein unangenehmes Gefühl – wie ich‘s mache ist es falsch. Falsch? Nein, nicht falsch. Es grenzt nur wieder aus. Aber ich möchte auch nicht, dass meine geschützten Beiträge von Kreti und Pleti gelesen werden und ich weiß wirklich nicht, wer hier liest. Vielleicht sogar Familie? Meldet euch doch mal, äußert euch, schreibt einen Kommentar, sagt eure Meinung – mit Respekt bitteschön – aber haltet euch doch nicht so bedeckt. Viel zu oft habe ich ein mulmiges Gefühl. Ich bin angreifbar. Okay, tut es!

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20:08 Uhr – Gerechtigkeit ist Utopie! Ich bin sicherlich nicht mit Absicht ungerecht, aber wenn jemand mir gegenüber übergriffig Ratschläge erteilt oder Kommentare ohne Sinn und Bezug auf die Beiträge schreibt, dann bin ich voreingenommen und behalte mir das Hausrecht vor.

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