Kuddelmuddel

nicht verlinkt

Sorry, mir geht’s aus verschiedenen Gründen nicht gut. Es ist unwichtig warum! Ursprünglich hatte ich einen Artikel verlinkt, in dem eine Frau einen Hungerstreik wegen Coronamaßnahmen in Heimen macht – ich habe den Beitrag gelöscht. Eigentlich hätte ich aus Gründen, die mir angetragen wurden, auch nur den Link rausnehmen können. Habe ich aber nicht gemacht. Stattdessen habe ich wieder einmal panisch reagiert. Da tue ich in letzter Zeit häufiger, bin dünnhäutig geworden, war es schon immer und jetzt kommt meine Angst wieder stärker. Eine Angst, die einerseits sehr begründbar ist, andererseits aber völlig diffus ist und sich nicht greifen lässt.

Diese Pandemie macht mich fertig! Dabei weiß ich nicht, ob es Corona ist, das mich fertig macht, oder nur die Umstände dessen. Ist auch völlig egal!

Veröffentlicht von piri ulbrich

Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Asperger-Autistin bin ich obendrein auch. ❤️ -*-*-*-*-*-*-*-*- In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschaffen habe, anzuschauen. Dann geht's wieder ...

6 Gedanken zu „nicht verlinkt“

  1. Verwandlerin sagt:

    Ja, ist gerade alles sehr anstrengend! Bei mir auch, wenn auch unter anderen Bedingungen, aber mir gibt Corona auch den Rest.

  2. B sagt:

    Mir geht es auch nicht gut. Corona wirkt sich in allen meinen Lebensbereichen aus. Ich komme mir vor wie ein Schwimmer, der irgendwo das Land meint zu erahnen.
    Was ich sagen will, Du bist nicht allein mit Deinen Gefühlen.

  3. Jane sagt:

    Das tut mir so leid. Aber ich kann es sehr gut nachvollziehen. Diese ganze Situation, die sich ewig hinzieht und sich leider auch noch weiter hinziehen wird, macht mürbe und dünnhäutig. Und ein Stück weit Angst schwingt natürlich auch mit.

  4. Der Wilhelm sagt:

    Hallo piri

    Nachdem ich ja derjenige war der Dir heute Morgen den Hinweis zu Deinem Link gegeben hat, möchte ich noch zwei kurze Anmerkungen dazu machen:

    Die Geschichte von der hungerstreikenden Heimbewohnerin könnte zwar real sein (und ich würde mir wünschen, sie wäre es), aber lässt sich leider nicht durch weitere Meldungen dazu belegen.
    Eine zweite Quelle dazu gibt es noch bei “Hinter den Schlagzeilen”, aber da ist zumindest fraglich, ob da nicht auch aus dem nicht durch Quellen belegten Artikel in der von Dir verlinkten Seite abgeschrieben wurde.
    “Hinter den Schlagzeilen” driftet nämlich nach dem Weggang von Konstantin Wecker gerade auch in eine eher fragwürdige Richtung ab.
    (vergl. hierzu Weckers Statement auf seiner Website: https://tinyurl.com/y3lw9d4m)

    Ungeachtet dessen – und wie oben schon geschrieben: Ich würde mich freuen, wenn die Meldung stimmen würde, weil sie dann zeigen würde, in welche Not Corona Menschen bringt, die in Behinderten- oder Altenheim leben – und wie dringend notwendig es ist, sich für diese Menschen andere Lösungen zu überlegen, als sie so streng zu isolieren, wie es im ersten Lockdown geschehen ist.

    Wobei es aber anderseits auch nicht allzuviele Alternativen dazu gibt, besonders wenn es sich um Menschen handelt, die aufgrund eingeschränkter kognitiver Fähigkeiten nicht selbst für ihren Schutz sorgen können oder besonders schutzbedürftig sind wie beispielsweise Menschen mit Demenz, die auf jeden Fall zur Hochrisikogruppe gehören.

    Was Deine Panik angeht, so kann ich die wirklich gut verstehen, nicht nur der besonderen Situation wegen, in der Du und die Junioren leben. Insbesondere, weil es gerade keine Ausweg zu geben scheint und keiner weis, wohin sich unser aller Leben in den nächsten Wochen und Monaten bewegen wird unter dem Eindruck einer zweiten Coronawelle, wie sich sich gerade Dank der Unvernunft vieler Menschen abzeichnet…..
    Schutzmassnahmen werden also sicher weiter nötig sein, vielleicht noch nötiger als zu Beginn der Pandemie, zumal sich da auch keine Alternativen abzeichnen, solange es keinen sicheren Impfschutz gibt.

    Und da müssen wir alle durch, egal, ob uns das gefällt oder nicht.

  5. dergl sagt:

    Ich war gestern etwas verwundert als ich den Link gesehen habe, habe aber auch nicht verstanden wie du ihn meinst. Also ob du ihn vielleicht zeigst als Beispiel was so alles an Un- und Halbwahrheiten umgeht und verbreitet wird. Ich habe ihn geklickt und gelesen. Das Portal selber, auf dem der Artikel erschienen ist habe ich nie verfolgt, allerdings hatten das diverse Leute, die ich zeitweise oft oder zumindest dann und wann gelesen habe in Blogrolls, so dass ich eine ungefähre Vermutung habe, wo die mal gestanden haben könnten. Leider sind viele, die mal als links oder alternativ gelesen wurden mittlerweile in “Gedankenwelten” unterwegs, die sich jenseits von Logik, Nachweisbarkeit und und zum Teil auch jenseits von Demokratie bewegen. Gestern sprach man woanders über den unschönen (nett gesagt) Schlenker, den die Nachdenkseiten (welcje du vielleicht kennst) gemacht haben und es ist erst ein paar Wochen her, dass herauskam, dass gewisse Blogger, die ursprünglich mal gute Diskussionspartner waren, die auch durchaus Missstände im System aufgezeigt haben jetzt ganz falsch abgebogen sind und Verschwörungsgeschichten propagieren.

    Es wird gerade wenn man sich in so Ausnahmesutuationen wie ihr befindet immer schwieriger zwischen validen Quellen und solchen, die etwas instrumentalisieren möchten zu unterscheiden, besonders, wenn man sich eigentlich nicht mit so etwas beschäftigt, und das verstehe ich. Das weiß auch jede:r und bestimmte Richtungen nutzen es aus. Das sieht man ja leider auch an den ganzen Masken-sind-so-schädlich-Geschichten, die Leute erfinden, die einfach nicht wollen (und die überhaupt nicht so weit denken, dass die dadurch Menschen wie Carsten und Wiebke, die nicht können noch mehr schaden als es die pandemiebedingten Zustände eh schon tun), da wird ja auch alles mögliche als Grund, dass Masken böse sind an den Haaren herbeigezogen und viele fallen darauf rein. Es fällt denen schwer zu sehen oder zu akzeptieren, dass die Lebensrealtitäten so wie sie noch im Januar waren jetzt erstmal für sehr lange Zeit vorbei sind. Es können nicht nächstes Jahr alle sofort geimpft werden, es kann ein Herr Streeck 20x am Tag sagen, viele Verläufe sind asymptomisch, das, was wir im Januar noch als “normal” gesehen haben ist durch. Gibts nicht mehr. Und kommt vermutlich auch nicht von jetzt auf gleich wieder rein, wenn man irgendwann nur noch zehn Fälle pro Tag in ganz Deutschland haben sollte oder so was. Und dass die Leute das nicht verstehen wollen, macht sie so empfänglich für Halb- und Unwahrheiten. Ich denke, das weißt du an sich, aber es bleibt dennoch schwierig zu unterscheiden, was ist eine echte, nachprüf- und belegbare Info und was nicht, denn den Impuls sich an irgendwelche sinnbildlichen Halme zu klammern haben sehr viele Leute. Da ist man ja in einer Ausnahmesituation wie deiner (oder eventuell auch meiner, wie man es nimmt) nicht vor gefeit.

    Ich weiß nicht, ob rüberkommt was ich ausdrücken möchte, aber ich kann das gerade nicht anders.

  6. christine b sagt:

    ach petra, wie schlimm ist die situation derzeit für dich und wie gut kann man deine ängste nachfühlen.
    ich drück dich mal und gebe den denkanstoß, dass du dich ev. mal in der apotheke beraten lassen könntest, welche möglichkeiten du hast, dir mit natürlichen medis etwas zu helfen. gibt ja allerhand an hilfreichen tropfen .

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