heulend und wütend

Mir ist zum Heulen zumute. Ich bin wütend – und ich habe echte Angst. Angst davor, was dieses Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt für unsere Demokratie bedeutet. Angst um Menschen mit Behinderungen und um alle, die nicht ins Weltbild der AfD passen. Diese Angst kann ich nicht einfach wegschieben. Und ich will nicht schweigen.

Kommentare unterliegen meiner Zustimmung! Alles was mich triggert, und das ist meine Entscheidung (auch wenn sich einige dann gekränkt fühlen), wird nicht freigeschaltet. ❤️ Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig! In Momenten, in denen ich an mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.

Kategorien: Gedankenchaos

11 Kommentare

  1. Ich würde gern was Tröstendes sagen. Vielleicht wird es nicht schlimm, hoffe ich. Mehr als diese Leerformel fällt mir leider gerade nicht ein.

  2. Gerel Calow-Demerath

    6. September 2026 20:34 — 20:34

    Mir geht es ebenso wie dir Petra! Ich habe Verwandte in Sachsen Anhalt. Mein jüngster Bruder mit Frau und noch einem Sohn zu Hause leben in der Lutherstadt Wittenberg. Natürlich darf ich nicht fragen: „Was habt ihr gewählt?“. Wir haben ja freie und geheime Wahlen. Der Sohn meines Bruders ist durch einen Überfall vor einigen Jahren auf Hilfe angewiesen. Er hat sich zwar einiges inzwischen erarbeitet, aber arbeiten wie andere Leute kann er leider nicht. Was werden sie mit solchen Mensche vorhaben?
    Grüße von Gerel!

  3. Dito. Morgen schreibe ich auch einen Blogbeitrag darüber.

  4. Mir auch.

    Ich, ist mir unmöglich zu begreifen, wie Menschen – und so viele! – freiwillig rechtsextrem und menschenverachtend wählen können. Ich fasse es buchstäblich nicht.

  5. Ich bin‘s noch mal, jetzt hoffentlich mit richtiger URL.

  6. Noch haben wir ein Grundgesetz, und viele Befugnisse können von Ländern aus gar nicht bestimmt werden. Angst machen lassen, will ich mir nicht.
    Desinformation und aufputschen von Gefühlen in sozialen Medien hat bereits auch bei Trumpel funktioniert. Daher wundert mich das Ergebnis nicht. Was nicht bedeutet, dass es mich nicht beunruhigt. Dem Übel sollten sich die Politik nun endlich ernsthaft zuwenden.

  7. Mir fehlen bei dem Wahlergebnis schlicht die Worte.

    Was erwarten die Wähler, was durch die AfD kurzfristig verbessert werden könnte?

  8. Heute war ich in Münster auf einer Demonstration gegen die AfD. Es hat gut getan, laut sein und seinem Frust Platz machen zu können. Vor allem ist es aber auch schön zu sehen, wie viele Leute dort waren.

    • Wir können auch ganz leise gegen die AfD demonstrieren, weil wir (ich habe ja die Junioren) nicht auf Demos gehen können. Meine Tochter mag‘s nicht laut – als Autistin – sie würde nur unangenehm auffallen und laut schreien. Das wäre wieder Oberwasser für die AfD (sperrt sie weg).

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