geht das auch ohne Weltuntergang?

Vorweg, dieser Beitrag ist ein einziges Chaos!

Der Todestag rückt näher. Meine Anspannung wächst. Ich habe endlich meine eigene Diagnose vom Psychiater bestätigt bekommen. Das, was ich seit Jahrzehnten mit mir herumschleppe. 

Schon als 16jährige saß ich frühmorgens – ich erinnere mich noch sehr genau – im Schriftsetzer-Ausbildungsraum der großen Druckerei in der hintersten Ecke. Zusamengekauert fand mich ein Kollegenfreund. „Was ist los?“ Ich konnte es damals nicht sagen, weil ich es auch nicht wusste. So ist es heute immer noch. Rational gibt es keine Gründe Angst zu haben. Irrational bebe ich täglich. Allein wenn jemand an der Haustür klingelt, dann …

MamS hat alles relativiert. Er ist schlagartig weggefallen – hat mich in Stich gelassen, darüber bin ich sauer. Mir ist so bewusst, dass ich alles alleine machen muss und davor habe ich Angst.

In fünf Tagen, nein eigentlich in vier, geht das Kopfkino wieder los.

∙∙∙∙∙ 

Auf, Junioren wecken, in den Tag starten!

Kategorien: Familie, Gedanken, Junioren

10 Kommentare

  1. Ich kenne das Gefühl, wahrscheinlich längst nicht so stark wie du und auch erst in den letzten Jahren. Es ist ein täglich zermürbender Kampf.

  2. Ich habe Dich gelesen und gespürt.
    Liebe Grüße!

  3. Vielleicht geht es mit einem kleinen Weltuntergang. Der große war ja schon. Und du hast eure Welt neu aufgebaut danach.

    Können wir hier irgendwas für dich tun in diesen Tagen?

  4. Liebe Piri, gelesen. Gefühlt. Gesehen. Ich bin bei dir. Und wenn schon Weltuntergang, dann bitte in der Light-Version. Der große liegt hinter dir – die Stärke, die du damals hattest, trägst du heute immer noch.

    • Es geht immer weiter. Schickt mir die Kraft die Junioren aufzufangen. Carsten ist das so bewusst und Wiebke weiß es sicherlich auch noch sehr genau.

  5. Auch ich schicke dir eine herzliche Umarmung und einen lieben Gruß. Du schaffst es.

  6. Moin liebe piri!

    Danke, dass du das so offen schreibst. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie schwer diese Tage für dich sind. Es ist völlig verständlich, dass alte Erinnerungen, Anspannung und Angst jetzt wieder hochkommen.
    Versuche, dir kleine Anker zu setzen, die dir Sicherheit geben, und gönn dir Ruhe, wo es geht. Es ist okay, nicht alles perfekt handhaben zu müssen. Ich denke an dich und schicke dir ganz viel Kraft für die kommenden Tage.

    Herzlichst

    Anne

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