Der Apfelbaum trägt schwer
an seiner Last, bald wird er
die Früchte ins Gras werfen,
weil ich sie nicht pflücke.
Es ist windstill, und dennoch
beginnt ein einzelnes Blatt
sich zu drehen wie irr.
Etwas stimmt nicht.
Auch die Vögel halten den Schnabel.
Was wir, nach langem Grübeln,
die Dichte des Lebens nennen,
stellt das Wort in Frage,
die Sprache versagt.
Die Dichte ist wortlos,
und jetzt liegt der Apfel beim Stamm.
∙∙∙∙∙
Ich wünschte, ich könnte das so schreiben. Gestern hat mir jemand eine besondere Sprache attestiert. Das freut mich, freut mich sehr. Es ist ja auch noch nicht der letzte Tag im August – und es ist Luft nach oben!
30. August 2025 13:19 — 13:19
Sowohl deine, als auch Krügers Poesie mag ich sehr.
Er hat auch Erzählungen geschrieben wie du deine Blogtexte! Viel Gutes dabei!
30. August 2025 14:29 — 14:29
Es ehrt mich, mit Krüger in einem Satz erwähnt zu werden – Dankeschön.
30. August 2025 22:36 — 22:36
Nicht jeder Apfel fällt am letzten Tag des August
Und nicht jedes Wort muss bis dahin gesagt sein
Gut, wenn Äpfel auch im Oktober noch auf Pflücker warten
und wir genug wärmende Worte für die Kälte des Winters behalten
30. August 2025 22:55 — 22:55
Das ist ein schönes Kompliment, und absolut zutreffend. Deine Worte tragen etwas, das hängen bleibt. Ich kenne Krüger nicht – aber deine Worte, und diese haben eine eigene Farbe. Und Luft nach oben heißt doch auch: Es geht weiter.
31. August 2025 1:12 — 01:12
Deine Poesie mag ich. Ich wünschte, ich könnte das auch.
31. August 2025 9:35 — 09:35
❤️