Geschichte

das Geschenk

Es war einmal ein Schüler, der seiner Lehrerin eine wundervolle Muscheln schenkte.

Sie sagte: „Ich habe noch nie eine solche schöne Muschel gesehen! Wo hast du diese kostbare Muschel denn gefunden?“

Der Junge erzählte von einer versteckten Stelle am anderen Ende der Insel und dass dort hin und wieder solche eine Muschel angeschwemmt werden würde.

„Ich werde diese wundervolle Muschel mein Leben lang aufbewahren und ich danke dir von Herzen. Aber du hättest doch keinen so weiten Weg machen sollen, nur um mir etwas zu schenken.“

Darauf antwortete der Junge: „Aber der weite Weg ist doch ein Teil des Geschenks!“

Geschichte

Traumgeschichte

In meinem Traum war ich viel größer. Eine Riesin in niedlichen zierlichen japanischen Pantoffeln.

Ich ging an einem weißen warmen Meeresstrand spazieren. Da sah ich eine Glasscherbe. Eine, die in den unterschiedlichsten Farben schillerte. Eine, in der sich die Sonne brach und die ein kleines Universum in sich barg.

Was war da drin?

Ich machte mich klein, wurde winzig groß und begab mich in eine mir sehr unbekannte Welt.

Wunderbare Sphärenklänge umgaben mich und ich  – obwohl ich mit Esoterik überhaupt nichts anfangen kann – ich genoss diese Stimmung sehr.  Ich stand auf einem Planeten, der vollkommen durchsichtig war, alles war durchschaubar, nichts wurde vertuscht und niemand hatte etwas zu verbergen. Alles war friedlich und keiner litt Not.

Plötzlich hörte ich einen Knall. Schwarze Wolken stieben auf. Ein dunkles Wesen kam um die Ecke. Aber da war auch die Polizei schon zur Stelle und …

… absorbierte die finstere Macht. Ein schönes Feuerwerk blieb übrig.

Ich bekam meine normale Größe wieder und stand auf einem blauen Planeten, den ein Mond umkreiste und der eine Sonne als Lichtquelle hatte. Gerade wollte ich zurück in die Traumwelt, als ich bemerkte, dass es Leben auf diesem blauen Planeten gab. Ich stand vor einem rauschenden Meer, in der Ferne lachten Menschen und vom Fest her wehte die Melodie des Lebens.