Kategorie: Gedanken

was hab ich bloß geschrieben?

Ein großes Durcheinander, und es wird nicht besser. Leichter sowieso nicht. Für die Öffentlichkeit schon lange nichts mehr. Dabei drängt es aus mir heraus. Meine generalisierte Angst hat mich fest im Griff und es gibt wirklich keine Hilfe. Das ist nicht einfach so dahergesagt. Tatsächlich habe ich ganz viel versucht, Hilfe zu finden. Irgendwo, so hoffe ich inständig, wird es welche geben, ich habe sie nur noch nicht gefunden. Meine/unsere Problemkonstellation ist so komplex, dass sich, bis jetzt, noch niemand drangewagt hat. Ich werde als einzelne Person gesehen, die an sich schon  schwierig ist. Im Zusammenspiel mit den Junioren, als Familie, passen wir in kein System!

Ich habe sehr viel Mitteilungsbedarf, aber dieses Blog ist schon lange nicht mehr der richtige Ort dafür. 

was ein schönes Weltraumbild

Aufgewacht – nein, nicht aufgewacht mit diesem Beitrag – die Formation ist einfach schön farbenfroh und macht gute Laune!

Ob es denn nun endlich  regnet? Ich wünsche es mir so sehr – heute wird Faultag und Faultag mit Sonnenschein ist auch schön, macht mir aber mehr Arbeit. Der Kerle hat Besuch eingeladen, nachdem er erfahren hatte, dass wir blau machen. Gefragt hat er mich nicht – ist sein Besuch, sagt er. Das Töchting liegt seit über einer Stunde schon wach und wollte ausschlafen: meine Augen gehen nicht mehr zu! Mein Morgen ist perdu, hab ich eigentlich schon mein Asthmaspray genommen? Kaffee ist auch kalt, dafür hat Wiebke warmen Kakao im Bett!

Noch immer kein Regen. Der Nachbar zur linken Seite wässert und schielt auf meine braunen Halme vor der Terrasse. Soll ich mal den Rasensprenger aufstellen, fragt er mich. Danke nicht nötig, das wird schon wieder. Sieht aber nicht gut aus. Du auch nicht, denk ich mir und würde ihn am liebsten mal auf mein Sofa setzen und mit ihm Kaffee trinken. Keine Zeit, muss schaffen, sagt er und ist hinter dem nächsten Busch verschwunden, Unkraut vernichten.

Mutter und Tochter von der anderen Seite führen ihre Hunde aus. Sehen mich nicht. Sehen auch nicht, dass mir der Rollstuhl kippt und ich ihn grad noch halten kann. Soll ich dir helfen, fragt sie, als Wiebke schon wieder fest im Sattel sitzt …

völlig unsortiertes Kuddelmuddelgedankenchaos

wenn wir denn

Weine aus die entfesselte Schwere der Angst

Zwei Schmetterlinge halten das Gewicht der Welten für dich
und ich lege deine Träne in dieses Wort:
Deine Angst ist ins Leuchten geraten

Nelly Sachs

∙∙∙∙∙

Meine Angst verflüchtigt sich von Zeit zu Zeit. Ich wünschte mir, ich könnte sie ins Leuchten bringen und sie bewundernd angucken. Denn, dann könnte ich sie benennen und angehen, sie umarmen, annehmen und als ein Teil von mir sehen. Ich müsste sie nicht lieben müssen – aber auch nicht bekämpfen …

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