Kategorie: Gedanken

30 Dinge

Zähle 30 Dinge auf, die dich glücklich machen.

Verdammt nicht einfach!

∙∙∙∙∙

  1. meine Kinder und das sind eigentlich auch schon zwei Dinge
  2. meine Zähigkeit, weil ich nicht klein bei gebe – niemals
  3. dass ich schreiben kann und denken, auch wenn’s mit der Fantasie manchmal hapert
  4. nächtliche Spaziergänge, wenn die liebsten Menschen schlafen
  5. spielen können – sowohl allein, als auch mit anderen Menschen
  6. verstanden werden, auch ohne viele Worte. Es braucht nicht immer große Worte. Manchmal reicht ein einziges.
  7. Kaffee
  8. auch Omas Milchreis, den ich selbst nie so hinbekommen werde, doch der Gedanke allein reicht schon aus und ein Lächeln huscht
  9. mein Zynismus, den ich nicht erklären will. Wer ihn nicht versteht, hat eben Pech gehabt.
  10. meine abgrundtiefe Ehrlichkeit – aber das ist eigentlich Stolz
  11. dass ich allein sein kann und dabei keine Langeweile aufkommt
  12. ein Tag am Meer – doch das ist Sehnsucht
  13. des Kerles Charme
  14. und des Töchtings Schalk. Diese beiden Dinge gehören viel weiter an die Spitze
  15. mein Revoluzzertum – ja, das Wort gibt es nicht, ich weiß
  16. zu wissen, dass ich stark bin und Schwäche zeigen kann
  17. schlafen zu können, auch mit Sorgen
  18. Bilder um mich herum, nicht viele
  19. eine aufgeräumte Wohnung
  20. die wenigen Freunde mit noch weniger Zeit – dann aber voll und ganz da
  21. neue zarte, sich anbahnende Freundschaften. Noch durchsichtig und hinterm Schleier
  22. Komplimente, ehrliche, nicht für mein Äußeres
  23. gesehen werden und sehen können
  24. fit zu sein und nicht so krank, wie Altersgenossinnen
  25. meine Disziplin, auch wenn es einige Menschen nervt
  26. Spontanität beweisen können und dadurch verblüffen
  27. mein alter Teddy und der neue
  28. meine Kreativität und der selbstgemachte Schmuck. Ich liebe edlen Tand
  29. ich mach mich glücklich
  30. manchmal 

… gefunden bei Izzy und ich dank dir dafür.

∙∙∙∙∙

War gar nicht so schwer – hab die Liebe vergessen. Die zu meinem Mann, auch wenn er schon tot ist. Die für meine Kinder ist sowieso grenzenlos und die für mich werde ich wiederfinden. Sie ist ein bisschen verrückt – hinterm Mond oder Vorhang oder im Schrank?

Schulbildung

Ein guter Schulabschluss ist kein Indikator für Intelligenz, sondern von guter Anpassungsfähigkeit. | Gerald Hüther

Uuups, ich wollte das noch nicht veröffentlichen. Es sollte eigentlich in meinen Entwurfsordner. Aber jetzt, da es online ist, muss ich was dazu schreiben.

Meine Schulbildung ist, obwohl mein Vater Lehrer war, sehr rudimentär. Meinen Abschluss habe ich auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und eigentlich war das für die Katz, denn gebrauchen konnte ich das nicht. Gelernt habe ich als Kind und Jugendliche nie, gelesen damals schon alles, was mir in die Finger kam. Sehr gerne die Lexika meines Opa (der auch Lehrer war). Ich finde Bildung wichtig, aber Schulbildung wird überbewertet.

Wie das heutzutage ist, kann ich leider nicht beurteilen. Die Junioren sind auf eine Sonderpädagogische Schule gegangen und haben dort quasi keine Bildung im herkömmlichen Sinn genossen. All das, was der Kerle weiß – und er weiß viel – hat er sich selbst beigebracht, weil er es so wollte …

ich lebe über meine Verhältnisse

Ist das jetzt zu provokativ? Zu reißerisch?

Über die eigenen Verhältnisse leben! Meine finanziellen Verhältnisse sind okay, darum geht es mir nicht.

Es ist nicht so, dass man nur im Finanziellen über seine Verhältnisse leben kann. Nein, man kann auch psychisch und physisch drüber sein. Ich bin es eigentlich schon lange. Es besteht keine Ausgewogenheit zwischen dem was ich schaffen will und mache und dem, was ich auch kann – körperlich und seelisch. Bin ich zu anspruchsvoll? Ist es auch wirklich realistisch, was ich will? Oder nur ein Wunschtraum? Ich versuche es allen recht zu machen und schaffe es doch nicht. Und dann signalisiere ich auch noch Verständnis für die Einwände der anderen. Niemand hat es immer leicht!

Ich rackere mich ab, damit ich gut ankomme – ich möchte natürlich auch gefallen – aber welchen Gefallen tue ich mir damit selbst? Warum mache ich das?

Für meine Junioren weiß ich, warum ich das mache. Aber diese Überforderung halte ich nicht mehr lange durch. Wie viel Kraft habe ich noch? Wo bekomme ich neue her? Wo tanke ich auf? Aus Überforderung entsteht Stress. Aus Stress entsteht Angst. Irgendwann hatte ich nur noch Angst.

Eigentlich entsteht Stress aus Überforderung. Nur weiß ich leider nicht wirklich, wie ich diesen Stress reduzieren soll, so ganz alleine.

Ja, ich lebe über meine Verhältnisse! Viele Fragen – kann irgendjemand meine Fragen beantworten?

Copyright © 2026 voller worte – mit und ohne Innenfutter

Theme von Anders Norén↑ ↑

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.