Kategorie: Gedanken

Konstantin Wecker

Freiheit – das heißt keine Angst haben, vor nichts und niemand.

Im letzten Jahr hab ich von Georg Danzer geschwärmt:

die Freiheit

… heute schwärme ich nach wie vor von Konstantin Wecker – ein Idol von mir seit ewigen Zeiten.

Meine Freiheit heute war, dass ich meine Junioren in ein Museum gezwungen habe, dessen Ausstellung die Beiden nicht auch nur einen Deut Interesse* abhandeln konnte. Sie haben es nicht klaglos über sich ergehen lassen, haben mich aber und unsere/meine Begleitung gucken lassen. Dafür bin ich dankbar.

Konstantin Wecker hätte sie mehr fasziniert. Dieser Künstler, ich schwärme jetzt noch einmal von ihm, hat meinen Kindern, die in der ersten Reihe saßen, bei einem Freiluftkonzert, ein extra Ständchen gehalten – dieser Mann ist einfach Mensch!

… und jetzt bin ich bei meiner Spezialität: den Faden verlieren! Wer ihn findet; schickt ihn mir bitte!

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19:40 Uhr – * Wiebke sagt soeben, dass es ihr im Museum gefallen hat.

man darf es nicht

Ich weiß, man darf niemanden etwas vorwerfen – schon gar nicht, dass er/sie hilflos ist. Aber seid ihr es etwa nicht? So gar keine Empathie tut schon weh. Ich bin sehr traurig. Ist es wirklich egal, ob die Junioren in die Freizeit gehen können oder nicht? Ist es wirklich egal, ob ich ein bisschen Entlastung bekomme oder nicht? Oder stumpfe ich euch mit meinen Beiträgen so ab?

Ich möchte wirklich niemanden beschimpfen oder beschämen, aber ganz ehrlich, als persona non grata behandelt zu werden – so scheint es mir – ist nicht schön und tut sogar körperlich weh. Dabei stehe ich mit meinen Empfindungen gewiss nicht alleine da.

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Sehr viele pflegende Angehörige, insbesondere Mütter, stehen Tag für Tag am Ende ihrer Kräfte. Sie gieren nach Entlastung, und wenn diese schon nicht kommt, nicht kommen kann, dann wenigstens nach Anerkennung ihrer Leistungen, die die meisten Angehörigen klaglos und aus vollem Herzen bringen.

Sieh dir diesen Instagram-Beitrag von @dieallerkleinstetalkshow  (es ist sehr schade, dass die Tonqualität außerordentlich miserabel ist) an. Ähnlich gefrustet bin ich nämlich auch – anders zwar und leider kann ich mir das, was Raúl kann, nicht erlauben.

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Bestimmt tue ich mal wieder einigen von euch unrecht, aber das ist mir egal. Kann nämlich auch völlig empathielos sein – das sagt man ja den Menschen im Autismus-Spektrum nach.

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Was mich am meisten schmerzt ist, dass meine Geschwister so gar keine Reaktion zeigen.

Steine pflastern

Jetzt habe ich die Steine, die mir/uns im Weg liegen gepflastert – vielleicht hilft es!

Die Junioren wollen eine Reise machen – Ende August – und jetzt fällt der Behinderten-Organisation auf, dass nicht genügend Betreuer vorhanden sind. Ich würde mitfahren, aber auch so fehlen immer noch mindestens 2 weitere Personen. Die Enttäuschung von Carsten und Wiebke wäre gigantisch wenn die Reise ausfällt. 

Ganz ehrlich, mir ist mal wieder kotzübel …

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