Was hast du grad gemacht?
Geweint?
Ach nein,
lass das sein.
Es tut nicht gut,
macht dicke Augen
und lässt die andern glauben,
du seist allein!
Wenn’s aber doch so ist!
Na, dann ist ja alles gut.
© petra ulbrich
Was hast du grad gemacht?
Geweint?
Ach nein,
lass das sein.
Es tut nicht gut,
macht dicke Augen
und lässt die andern glauben,
du seist allein!
Wenn’s aber doch so ist!
Na, dann ist ja alles gut.
© petra ulbrich
Ein Vogel hat niemals Angst davor, dass der Ast unter ihm brechen könnte. Nicht, weil er dem Ast vertraut, sondern seinen Flügeln.
In diesem Sinne kann ich fliegen und dennoch habe ich Angst. Ich weiß nicht, wie ich den Kerle heute Nachmittag in Empfang nehme. Ich mache die Augen zu und sehe uns schon im Krankenhaus. Ich öffne sie wieder und mache mir klar, dass die Betreuer das hoffentlich, wenns nötig gewesen wäre, schon gemacht hätten. Mein Vertrauen ist dahin. Momentan baue ich eher auf meine Flügel, denn auf den Ast.
Bin jetzt weg – draußen, durch die Weinberge!
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