Kategorie: Gedanken

Bauchweh

… und schlechtes Gewissen und wieder kommt die Selbstfürsorge zu kurz.

Warum? Das ist hier gar nicht wichtig, viel zu persönlich und auch etwas entlarvend. Ein Beispiel: mein Töchting möchte nicht aus ihrem warmen Bett, ich lasse sie drin und weiß schon im Vorfeld, dass sie es nass machen wird. Meine eigene Fürsorge ist, dass ich sie schnappen sollte und auf Toilette setzen. Dann müsste ich das Bett nicht neu beziehen, hätte aber eine schreiende quengelnde Tochter und auch der Kerle würde aus Solidarität zetern. Also gehe ich den Weg des geringsten Widerstands und riskiere den Bettabzug. In jedem Fall tut‘s mir nicht gut!

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Außerdem ist mal wieder ein Vogel gegen die große Scheibe geflogen…

Ich möchte hier aufzeigen wie es ist, alleine für zwei behinderte Menschen und mich selbst, Verantwortung zu haben. Es ist verdammt schwer die richtige Balance zu halten!

Nachtrag 9:10 Uhr

Inzwischen war mein Töchting auf Toilette und das Bett ist trocken!
Sie hat nur ein bisschen gemeckert und diskutiert.

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das müsst ihr mal erleben

Wenn wir schwimmen gehen, dann läuft der Kerle zur Höchstform auf. Er aktiviert seinen ganzen Charme und wickelt die Damen jeden Alters gekonnt um die Finger. Dieses strahlende Lächeln, das ich leider nicht öffentlich zeigen darf, da mir mein Sohn das hochoffiziell verboten hat, dieses Lächeln lässt auch den stärksten Mann – die Frauen sowieso – in die Knie sinken. Jede, heute wirklich jede Person, hat zurück gelächelt und sich auf ein Gespräch eingelassen! Und ich musste auch seine Sprache nicht übersetzen, alle haben ihn verstanden. Ganz klar – alle mögen Komplimente und damit knausert mein Kerle nicht.

„Mama, ich will wieder Leseunterricht haben!“, das hat er heute Morgen schon gesagt und wie es der Zufall will, haben wir seine betagte Leselehrerin im Schwimmbad getroffen. Sie kann allerdings nicht mehr unterrichten, wir werden es alleine wuppen! Aber da er große Lust hat, sehe ich kein Problem – wir haben schon so viel geschafft. Das kriegen wir auch noch hin, zumal es überhaupt keinen Druck gibt. Weder zeitlich, noch erfolgsmäßig!

Notfalls gibts ein breites Lächeln und der Drops ist gelutscht!

machen wir uns doch nichts vor

Es ist November und so langsam wird’s auch wirklich kalt und össelig. Wer jetzt noch Bauchfrei herumläuft, ist jung. Ich bin’s nicht mehr, ein Unterhemd muss sein. Besonders meine Schultern sollten warm sein. Und warme Füße muss ich haben, denn wenn ich kalte Füße habe, dann komme ich mir vor wie ein Hund mit kalter Schnauze.

Ich bewundere meine Junioren. Sie sind nicht unterzukriegen, sie sind einfach tough – ist das der richtige Ausdruck, oder passt cool viel besser? Beide sind fröhlich, mein Töchting singt ihre Kauderwelschlieder und lacht, der Kerle liest – tut sich zwar sehr schwer damit und rätselt vermutlich mehr, als dass er wirklich liest, aber er stöbert im Internet nach Weihnachtsgeschenken, nach (Spielzeug)Autos, die er sich wünscht. Gleich fahren wir schwimmen. Eine Freundin begleitet uns! – Hoffentlich ist das Wasser nicht zu kalt, denn ——> siehe oben: ich friere!

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