Es gibt öffentliche Nachrichten die reißen einen völlig aus der Bahn. Auch wenn es nur regionale Nachrichten sind und der Kontakt zu den aufgeführten Personen mit dem Tod von MamS endete (er war mit ihnen – Ehepaar mit Sohn – befreundet, mir war der Mann nicht sehr sympathisch), so erschüttert mich doch dieser Tod sehr.
Kategorie: Gedankenchaos
man sieht nur vor den Kopf
Mir sieht man meine Angst nicht an. Der Nachbarin die Depression nicht und dem Mann eine Straße weiter nicht, dass er einen künstlichen Darmausgang hat.
Manchen behinderten Menschen sieht man nicht an, dass sie kognitiv eingeschränkt sind, und damit überfordert man sie. Man sieht die Anstrengung nicht, die Kraft nicht, die investiert werden muss, damit das normale Leben weitergeht. Um normal leben zu können, muss ich mich für mich und die Junioren doppelt anstrengen – ich bekomme Hochachtung und auch Bewunderung dafür. Zugegeben, das tut gut und hiermit wiederhole ich mich: Statt Bewunderung hätte ich gerne tatkräftige Hilfe. Jemanden, der/die Junioren ins Auto setzt oder uns beim Essen zur Seite sitzt, der/die nicht nur dabei steht, sondern sieht, was getan werden muss. Meistens sind es Kleinigkeiten. Etwas, was runtergefallen ist, aufheben, zum Trinken ermahnen oder einfach mal da sein und die Klappe halten.
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Meine Ängste verschwinden dadurch nicht, werden aber kleiner. Weil ich/wir gesehen werde(n) und weil vielleicht einmal versucht wird, in den Kopf zu gucken.