Kategorie: Gedankenchaos

Bubble 🌙✨

Oh Himmel, die Berge!

Ich mag nicht in dieser Bubble festsitzen, wie es so schön auf Neudeutsch heißt, ich möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden und da drinbleiben. Die Algorithmen der Suchmaschinen sind schwer zu durchbrechen. Ich bemühe mich, vielseitig zu sein, und werde doch immer wieder zurückgeschubst. Auch Außenseiter haben Ecken, in die sie immer wieder gedrängt werden.

Hast du nicht die gleiche Schulbildung oder kommst du nicht aus derselben Gesellschaftsschicht, dann tust du dir unglaublich schwer. Unsere Werte, unsere Freundschaften, unsere Beziehungen, auch unser Geschmack und Lebensstil prägen uns und lassen kaum Lücken offen, durch die wir schlüpfen könnten. Ich möchte ausbrechen, möchte sowohl nach oben als auch nach unten offen sein, möchte diese Bubble durchbrechen und meinen Horizont erweitern …

∙∙∙∙∙

Ich baue Schubladen
für all diejenigen,
die bisher in keine passen.

Wenn ich denn schreinern könnte!
Ich täte es gerne.
Viel lieber, als Schubladen bauen,
würde ich Mauern in den Köpfen einreißen.

Würde für jeden ein Dach bauen
um nicht nass zu werden –
um beschützt zu sein
– vor Schubladendenken.

© petra ulbrich

nächtens ein Einfall

Da ist mir heute Nacht ein wunderbar positiver Blogartikel eingefallen – und dann hab ich ihn vergessen!

Stattdessen habe ich wirres Zeug geträumt: vom Wandern an der Küste entlang, vom Alleinsein – kontemplativ – Schritt für Schritt und in mir ruhend. Ein Traum, auch im Wachen. Das täte ich gerne tun. Aber nicht unbedingt alleine und auch nicht im großen Pulk. Ein Wunsch, von dem ich noch nicht einmal weiß, ob ich es körperlich durchhalten kann. Die Organisation dessen überfordert mich. Die Logistik im Hintergrund ist enorm. Die Junioren müssten für mindestens 14 Tage gut versorgt werden. Ich bräuchte das Know-how und ein gutes Gefühl, dass es meinen Kindern gut geht.

Schietige Umstände. Aber es war ja auch nur ein Traum!

Tod und Leben

Ganz plötzlich aus dem Leben gerissen
eine Familie ausgelöscht
weil ein Motor ausfällt
und ein Ding vom Himmel stürzt

Die Menschen in den Himmel trägt
weit weg von dieser Welt
das Leben, welches eben
noch voller Hoffnung war

– verpufft

© petra ulbrich

∙∙∙∙∙

Meine Erschütterung über den Flugzeugabsturz  der Bekannten hallt nach. Mein Mann war mit ihnen befreundet und es macht mir wieder bewusst, dass das Leben endlich ist. Diese Familie hat das Leben genossen… 

∙∙∙∙

Gustav Klimt‘ Gemälde zeigt eindringlich, dass Leben und Tod zusammengehören.

Copyright © 2026 voller worte – mit und ohne Innenfutter

Theme von Anders Norén↑ ↑

Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.