Kategorie: Gedanken

dunkel | mit nächsten Seiten

Duster ist es. Draußen nicht mehr so sehr: „Aber wenn du die Rollläden nicht hochziehst, dann wird es eben nicht hell!“ Mir ist das gerade recht, habe ich so noch Zeit nur für mich. Muss nicht denken, dass das Töchting aufs Klo und der Kerle sondiert werden muss. Noch ein bisschen Unbeschwertheit. Auch liegt die Tageszeitung noch im Briefkasten – ich überlege, ob ich sie nicht abbestelle, denn mich überfordern die Nachrichten. Der zweite Kaffee wird kalt. Überm Haus kreist ein Hubschrauber. Was will der hier? Sehen kann der Pilot vermutlich nicht viel, denn die Wolken hängen tief.

Ich lasse sie schlafen. Im Bett ist es warm! Währenddessen baue ich ein abgestürztes Raumschiff aus Lego wieder zusammen und hoffe der Kommandant weiß das auch zu würdigen. Zum Glück fliegen Schlümpfe unverwundbar…

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und dann

… kommt doch wieder alles anders, als man denkt!

Grau ist es draußen. Die Farbe kriecht durch jede Ritze und wenn der Kerle nicht einen rosa Pullover angezogen hätte, wären wir alle zusammen im Nebel verschwunden. Die Schüler einer fünften oder sechsten Klasse aus dem Gymnasium der Heuss-Stadt waren zum größten Teil in schwarz, dunkelgrau oder anderen dunklen Farben gekleidet – ihre coolen Gesichtsausdrücke waren dementsprechend. Warum ist das eigentlich so, dass Mädchen in dem Alter viel reifer wirken, es aber dennoch nicht sind? Heilig‘s Blechle, können die einen Krawall machen!  Vor der Vorstellung sind sie noch extra von ihrer Lehrerin ermahnt worden, doch nicht zu schwatzen und still zu sein. Anscheinend haben nicht alle recht hingehört, denn zeitweise wars schon ziemlich unruhig. 

Allerdings, ja allerdings bin auch ich hin und hergeswitscht, denn das Töchting war nicht so ganz bei der Sache. Konnt ich gut verstehen, denn bei aller guten schauspielerischen Leistung, den roten Faden  beim Theaterstück habe auch ich nicht – und vermutlich einige andere auch nicht – gefunden. War ein bisschen wirr, die Geschichte um King A, die dann eine Queen war.

Der Kerle hatte einen Platz von dem er nicht gut sehen konnte, manche Schüler waren dann doch zu groß und zu zappelig! Alles in allem hat’s den Junioren dennoch gut gefallen. Das Töchting hat Kuschelwetter ausgerufen. Ja stimmt, meine Tochter will kuscheln und das muss ich ausnutzen – tut sie nämlich ziemlich selten!  🫶

Behinderung ist keine Krankheit

Immer wieder wird Behinderung mit Krankheit gleichgesetzt! Auch die Junioren werden so oft als krank bezeichnet. Nein, sie sind nicht krank – jedenfalls im Moment nicht – sie haben keine Erkältung oder Mumps oder Masern, haben auch kein Corona und herzkrank sind sie auch nicht. Sie sind so gesund, wie jeder andere Mensch auch gesund ist. 

Natürlich gibt es unter behinderten Menschen welche, die obendrein auch noch krank sind – Herzfehler haben, Epilepsie (obwohl da weiß ich nicht – ist das eine Krankheit?). Sogar auf dem Rollstuhl zu sitzen ist keine Krankheit und nur einen Arm zu haben auch nicht. Wer kognitiv eingeschränkt ist, der/die kann nur nicht so schnell oder anders denken, aber krank ist das nicht…

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