Kategorie: Familie

it’s life

Lass die Welt nicht dein Lächeln, sondern dein Lächeln die Welt verändern.

So ist das Leben! Zwei Stunden im Wartezimmer sitzen und sich mit den Junioren keine Sekunde langweilen. Draußen sind es Hitzetemperaturen – über 30°C. Jede:r, aber auch jede:r wurde angequatscht, ausgefragt und unterhalten. Ein kleines Mädchen hatte mal wieder Angst vor dem Kerle. Sie versteckte sich hinter ihrer Mutter und diese war mittelschwer vom Kerle angewidert. Ich hätte sie am liebsten zur Seite genommen und ihr von den Junioren erzählt. Aber nützt nix und sie hätte mir auch gar nicht zugehört. Eine andere Familie mit zwei niedlichen Zwillingsmädchen und einem großen (8 Jahre) Bruder waren ganz anders. Auch schüchtern und dann alberten sie – alle fünf – gemeinsam. Die Sprechstundenhilfe (sagt man da eigentlich noch?) war sichtlich amüsiert.
Ich auch – denn so ist zum Arzt gehen, ein Kinderspiel! Beide Junioren sind aber auch unglaublich geduldig.

Weltgefüge

Mir bricht gerade, mein mühsam aufrechterhaltenes Weltgefüge auseinander. Es geht hü und hott. Heute war des Töchtings* (*bitte in den Kommentaren auch keine realen Namen mehr nennen – weder den der Junioren, noch meinen) Test in der Werkstatt wieder positiv. Gestern eindeutig negativ  – auch am Abend! Ich werde irre. Mich macht das wahnsinnig. Dieses rauf und runter – hü, hott, rein, raus – Achterbahn. 

Was mich fertig macht, ist, dass ich alles alleine ausmachen muss. Alle Ängste alleine ausstehen muss, dass mir niemand wirklich zur Seite steht. Ich habe Angst, auch wenn Omikron lange nicht so schlimm ist. Für den Kerle ist es schlimm, er hat nichts zuzusetzen. Noch ist er negativ, ich auch. Aber was ist, wenn? Ich bin fix und fertig und dabei völlig allein!

 

kalter Kaffee

Alle sprechen über Frieden, aber niemand lehrt ihn. In dieser Welt lehrt man nur den Wettbewerb, und der Wettbewerb ist der Beginn jedes Krieges. Wenn man zur Kooperation und Solidarität erzieht, dann wird man ab diesem Tag den Frieden lehren. | María Montesori

Landläufig macht kalter Kaffee schön. MamS hat sehr viel kalten Kaffee getrunken und in meinen Augen war dieser Mann tatsächlich schön. Ich selbst mag keinen kalten Kaffee, trinke die Tasse aber aus Gewohnheit leer – nicht immer, aber immer öfter.

Kalter Kaffee ist aber auch: Schnee von gestern. Heute ist Saharastaub! Überall – auf dem Auto, der Treppe vorm Haus, auf den Gartenmöbeln, die ich im Winter nicht reingeholt hatte. Saharastaub liegt mir auch auf der Seele. Ich wiederhole mich: dieser Krieg belastet mich. Dabei kenne ich niemanden aus der Ukraine und hier im Dorf sind auch nur die, die sowieso schon da waren.  Ich lese von Marina Owsjannikowa  und habe großen Respekt vor ihr. Sie ist, nicht nur für mich, die Heldin der Wahrheit! Aber was ist mit den anderen Helden? Es gibt in Russland, in der Ukraine, in Nordkorea, im Jemen, ja sogar bei uns in Deutschland sehr viele Helden. Was würden wir ohne sie alle tun? Noch mehr kalten Kaffee trinken?

… und Corona ist auch noch lange nicht zu Ende!

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