Behinderung, Familie, Kuddelmuddel

abgeschlagen

… und Bisys beißen nicht!

Die Fliegen heißen bei uns Bisy. Carsten sagt, wenn er nicht behindert wäre, wäre er Insektenforscher oder Astronaut geworden. Das kann ich mir schon vorstellen. Der Kerle interessiert sich für Krabbelwesen und hatte einmal aus einer Freizeit eine summende, brummende Streichholzschachtel mitgebracht – darin versteckt war eine Fliegenpopulation der Nordsee versteckt. Allerdings keuchten und krauchten sie am Rande des Todes. Der Krach in der Box war nur ein letztes aufbäumen. 

 

 

Behinderung, Familie, Junioren

du Mama

„Du Mama“, sagt Carsten: „Ich möchte eigentlich nicht besonders sein! Irgendwie nervt es, immer der Außenseiter zu sein.“ „Genau“, kontert Wiebke: „Ich möchte so wie die anderen sein.“ „Und jetzt finden wir bestimmt erst recht nicht jemanden, der die gleiche Behinderung hat wie wir!“ Der Kerle ist enttäuscht. Einerseits erleichtert, aber andererseits auch traurig, weil er, wie wir alle, im Stillen auf einen Austausch gehofft hat.

„Mama, hätten uns die Leute früher auf dem Jahrmarkt ausgestellt?“ Des Kerles Gedankengänge möchte ich manchmal lesen können. 

Behinderung, Familie, Junioren

kleine Einstiegswanderung

Ob wir mit unserem Leben zufrieden oder unzufrieden sind, hängt weniger von großen Ereignissen ab als davon, ob wir mit dem Ablauf des Alltags zurecht kommen.
François de La Rochefoucauld

Wir haben noch mehr Fotos vom steilen Weg, aber darauf sind die Junioren und andere Personen zu erkennen.

Wir waren knapp drei Stunden unterwegs, über Kieselwege, steil bergauf und bergab, immer mit Rollstuhl im Anschlag – anstrengend schön!