Kategorie: Familie

niemals genügt

Man soll niemals sagen, dass alles aus ist; es genügt ein klein wenig Glück, und alles kommt wieder. | Émile Zola

Eine unerwartete Anerkennung, die mich sehr gefreut hat, habe ich nach einem gemeinsamen Mittagessen mit zwei befreundeten Frauen bekommen. Die Junioren waren dabei und hatten Spaß. Eine schrieb mir im Nachklapp diese Zeilen auf WhatsApp:
Es wurde mir jedoch dabei wieder deutlich, wie sehr du selbst bei einer sogenannten „einfachen Aktion“ ständig gefordert bist – mit Aufmerksamkeit und Engagement deinen Junioren gegenüber – großen Respekt !! ♥️

Ich selbst habe das nicht wahrgenommen, es ist für mich selbstverständlich und totale Normalität. Es hat mich gefreut, dass diese Frau das gesehen hat. 

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nie wieder

Erst kommt der Schock und danach kommt die Leere. Zuerst funktioniert man irgendwie und dann kommt der Zusammenbruch und die Trauer kommt mit Macht. – So war es, und es ist schon so lange her, fast dreizehn Jahre. Es war ein Schock! Der Tod meines Mannes kam mit leisen Sohlen und urplötzlich. Damals bin ich drei Monate später zusammengebrochen.

Nie wieder werde ich ihn etwas fragen können, denn MamS kann nicht mehr antworten. Nie wieder wird MamS zuhause auf mich warten. Nie wieder werde ich ihn in meine Arme nehmen können oder ihm etwas Leckeres zu Essen machen. Nie wieder werde ich morgens neben ihm aufwachen, denn sein Körper ist verbrannt, die Asche bestattet und die Seele ist gegangen. Sie ist nicht mehr hier. In keinem Zimmer in unserem schönen Zuhause, auch nicht draußen im unserem vertrauten Dorf und auch nicht in den Weinbergen. Ich suche MamS schon lange nicht mehr und ich vermisse ihn doch wie nach den ersten Tagen seines Todes.

Bis ans Ende meiner Tage werde ich versuchen Verbindung mit ihm im Irgendwo aufzunehmen. Es gibt hier im Leben für mich noch sehr viel zu tun und ich werde gebraucht. Das wird wahrscheinlich noch eine ganze Weile dauern! Bis ich ihn wiedersehe, werde ich ihn vermissen.

ich weiß ja auch nicht

Irgendwie ist das heute ein Trödeltag mit Druck. Erst baden beide Junioren ausgiebig und dann ist das Badezimmer völlig nass und jetzt geht‘s fast im Hurra weiter, weil wir nämlich am frühen Abend ein Konzert im Salzsiederstädtchen besuchen.

Nebenbei nervt mich der Kanzler, der nicht meiner ist. Die Vogelgrippe lässt die Eier teuer werden. Der US-Präsident? Muss ich über den schreiben? Die Mütterrente und die Ungleichbehandlung: Was hätte ich für eine Rente, hätte ich arbeiten können! Gestern war auch noch erster Tag pflegender Eltern

… ich nehme mir das Recht raus, keine Zeit zu haben!

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