Kategorie: Bücher

Samstag | Faultag

Zwar sind beide Junioren schon länger wach und haben auch – oh Wunder – etwas getrunken, aber aufgestanden sind sie nicht. Wenn’s nach dem Kerle geht, wird er das heute sowieso nicht tun. Beim Töchting bin ich mir nicht so sicher! Ich lese Janis McDavid und weiß noch nicht, ob ich was damit anfangen kann. Ganz umsonst ist es nicht, denn – hey – ich bin wertvoll und nicht das doofe …., das manche denken. 

Okay. Thema abschließen. Schuhe kontrollieren. Die müssen nämlich ganz schön dreckig sein, bei den Lehmbröckchen, die hier überall verstreut liegen. 

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schwebend Leben

Federn lassen und dennoch schweben, das ist das Geheimnis des Lebens. | Hilde Domin

Hatte ich schon mal erzählt, dass ich Hilde Domin einmal besuchen durfte? Die alte Dame war wunderbar, spitzbübisch, fast wie ein junges Mädchen. Voller Leben – und da war sie schon sehr alt!

Manchmal sollte ich mir mehr ihrer Minigedichte vorlesen, oder mehr Lavendelöl an die Schläfen tupfen, dann hätte ich mehr Mut zum Leben.

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Von Paolo Cognetti – der mit den Bergen, der mich an meinen Vater erinnert – von ihm habe ich mir noch zwei Bergromane aus der Bücherei ausgeliehen! Eins hat knapp 140 Seiten und während der Kerle Tour de France guckt, habe ich schnell mal eben 90 Seiten verschlungen…

Sommerlektüre

Mich faszinieren gerade Familiengeschichten. Von Iris Wolff habe ich schon einen Roman einer Familie in vier Generationen gelesen: So tun, als ob es regnet – wow, eine Sprache, bei der ich nach jedem Satz meine Finger lecken kann! Jetzt lese ich von ihr: Die Unschärfe der Welt. Wieder ein Roman über vier Generation. Und wie beim ersten Buch habe ich Schwierigkeiten ins Buch abzutauchen. Das liegt aber auch daran, dass von links der Kerle auf mich einquasselt und von rechts das Töchting Faxen macht.

Beide sind mittelprächtig müde – immer noch – sie hatten heute endlich wieder einen Auftritt mit der Band. Ja, und gleich morgen noch einmal. Weil es so schön war. Schön und heiß! „Den Text muss ich noch mal üben!“, der Kerle ist kritisch. „Und du,“ sagt er zu seiner Schwester „du musst noch mal deine Handgelenke locker machen. Damit’s nicht so knallt, wenn du aufs Schlagzeug haust!“
„Mach ich gar nicht!“

Wie kann man sich bei solchen Gesprächen auf Literatur konzentrieren?

Es war ein schöner Tag. Mit meinen Junioren, mit Freunden, mit der Wunschtochter und ihren Kindern und – ich bin so stolz – der Lütte hat Oma zu mir gesagt.

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