Behinderung

paradox

Es ist schon sehr verwirrend – wir suchen immer noch, oder schon wieder dringend Helfer. Carsten und Wiebke haben Gelder zu Verfügung – im Rahmen des Persönlichen Budget – und können, das eigentlich wenige Geld nicht ausgeben, weil wir keine Begleiter finden.

Um richtig jemanden bezahlen zu können, ist das Geld zu wenig und um stundenweise jemanden zu akquirieren, reicht es mal gerade aus, aber es gibt niemanden, der zu den Zeiten ‚auf der Matte steht‘, wenn wir ihn brauchen. Dabei ist es tatsächlich völlig egal, ob es ein Mann oder eine Frau ist. Selbstverständlich wäre mir ein Mann (im besten Falle ein Freund) für Carsten am liebsten und umgekehrt natürlich für Wiebke auch.

In der nächsten Ausgabe des ‚Blick‘ – einer kircheninternen Zeitschrift unserer Gemeinde – erscheint ein Interview mit Carsten! Daraus erhoffe ich mir einiges Interesse an den beiden Junioren.

    …und ich werde noch Handzettel gestalten.
Behinderung

schlafen

Wiebke schläft
Wiebke schläft, etwas besseres kann sie nach dieser Nacht nicht tun.

Wie sie da liegt – so klein und verletzlich! Völlig ausgepowert vom weinen, immer noch angefüllt mit Kummer und Wut. Wiebke kann sich nicht so ausdrücken wie Carsten, ihr fehlt es nicht an Wörtern, sie kann sie nicht aussprechen. Auch das macht sie wütend. Vielmehr aber ist sie traurig und vermisst ihren Papa. Gerade im November, wenn es sowieso schon kalt und grau ist und wir noch seltener auf den Friedhof können, da muss ihre Trauer dunkelgrauschwarz tragen.