Den ganzen Tag ergehe ich mich in allen möglichen und unmöglichen Beschäftigungen, nur um abends festzustellen, dass ich mich nur abgelenkt habe von dem, was ich eigentlich erledigen wollte.
Ich möchte noch für Samstag eine Rede schreiben, aber ich habe großen Schiss davor, mich zu blamieren.
Ich bin ganz schön viel und ganz schön wenig, ich bin Mutter, Hausfrau und Dichterin in allen Lebenslagen. Im Autismus-Spektrum bin ich obendrein.
In Momenten, in denen ich an
mir und meiner Arbeit zweifle und meine, nichts Gutes auf die Reihe zu bekommen, denke ich manchmal daran, mir kurz das, was ich schon geschafft habe, anzuschauen. Dann geht's wieder.
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29. Januar 2026 22:42 — 22:42
Du wirst ganz bestimmt die richtigen Worte finden.
29. Januar 2026 23:24 — 23:24
Wir haben beide in unserem Leben die Erfahrung gemacht, dass Reden schreiben und halten sehr nervenaufreibend ist, aber auch ungemein bereichernd und wichtig. Toll, dass du dich traust.
30. Januar 2026 22:41 — 22:41
Nur Mut – es wird gut. Ich hatte auch Schiss vor den Lesungen, habe sie aber – ich würde sogar sagen – mit Bravour gemeistert.